EUR/USD Technische Analyse für 30. Dezember 2016

European Central Bank, Frankfurt
European Central Bank, Frankfurt

Das EUR/USD Paar bewegt sich zur Mitte der Session leicht aufwärts. Bereits zu Beginn der asiatischen Session waren bei extrem geringem Handelsaufkommen Aufwärtsbewegungen zu beobachten, welche durch computer-generierten Handel zustande gekommen sein dürften. Die impulsiven Bewegungen zum Jahresende derzeit durch Jahresabschussbuchungen, geringe Liquidität und Leerverkäufe oberhalb $ 1.0500 verursacht.

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Technische Analyse

Der Haupttrend geht auf der Tages-Grafik nach unten. Eine Bewegung über 1.0670 würde den Haupttrend nach oben umkehren, eine Bewegung unter 1.0352 würde eine Fortsetzung des Abwärtstrends signalisieren.

Die Haupt Trading Range geht von 1.0872 bis 1.0352. Die Retracement Zone dieser Range liegt zwischen 1.0612 und 1.0673. Dieser Bereich wurde zu Beginn der heutigen Session getestet, die Rallye stoppte innerhalb dieser Zone bei 1.0651.

Die kurzfristige Range geht von 1.0670 bis 1.0352. Der 50% Level – oder Pivot-Preis – dieser Range liegt bei 1.0511. Dieser Preis markiert heute das Ziel nach unten. Ein Halten oberhalb dieser Markt würde auf die Anwesenheit von Käufern hindeuten, ein Fall unter diesen Level würde bedeuten dass Verkäufer die Kontrolle über den Markt zurück erlangt haben.

Ausblick

Von den aktuellen Preisbewegungen bei 1.0543 ausgehend wäre nach einem Anstieg über 1.0572 Stärke zu erwarten. Dadurch könnte zudem genügend Aufwärtsschwung für eine Herausforderung des 50% Level bei 1.0612 generiert werden. Dieser Preis könnte zum Trigger-Punkt für eine Beschleunigung in Richtung eines Fibonacci Level bei 1.0673 und eines weiteren absteigenden Angle bei 1.0722 werden.

1.0511 und 1.0492 markieren die ersten beiden Ziele nach unten. Unterhalb 1.0492 öffnet sich die Tages-Grafik, 1.0422 markiert das nächste Ziel unterhalb dieser Marke – Gefolgt von einem weiteren Angle bei 1.0387. Letzterer markiert den letzten Unterstützungs-Angle vor dem Hauptboden bei 1.0352.

Generell sind Bewegungen innerhalb einer Range zwischen 1.0572 und 1.0492 zu erwarten. Ein Anstieg über 1.0572 würde Stärke erwarten lassen, 1.0612 stellt das nächste Ziel dar. Nach einem Fall unter 1.0492 wäre Schwäche zu erwarten, 1.0422 markiert das nächste Ziel.

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 30. Dezember 2016

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Am Donnerstag waren beim EUR/USD Paar einige impulsive Bewegungen zu beobachten, welche bei geringem Handelsaufkommen nicht unüblich sind. Während der aktuellen Bedingungen könnte dieser Markt gefährlich für Trader werden, daher wären wir erst ab der zweiten Woche des neuen Jahres wieder zum Handel bereit.
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Während der vergangenen 24 Stunden bewegte sich das EUR/USD Paar vom gestrigen Tief bei 1.0400 zur 1.0600 Marke als nur die Märkte in Australien und Neuseeland geöffnet waren. Während der letzten Woche des Jahres befinden sich viele Marktteilnehmer im Urlaub, daher fällt das Handelsaufkommen derzeit extrem gering aus.

Der heutige Tag markiert den letzten Handelstag im Jahr 2016, aufgrund dieser Tatsache könnte es im Tagesverlauf zu Volatilität und kurzfristigen Ausbrüchen kommen. Die heutigen Preisbewegungen dürften zum Teil auf Buchungen von Managern und Bankern zum Jahresende zurückzuführen sein, daher sollte man sich heute auf keinen Fall auf Trends verlassen. Da der Handels heute unberechenbar sein kann würden wir den Markt am letzten Handelstag des Jahres fernbleiben.

 

EUR/USD Ausblick für 30. Dezember 2016 – Technische Analyse

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Das EUR/USD Paar bewegte sich während der Session am Donnerstag aufwärts, bei der 1.05 Marke stieß der Markt erneut auf Widerstand. In dieser Umgebung wären wir nach einer negativen Kerze zum Verkaufen bereit, Kaufen kommt für uns derzeit weiterhin nicht in Frage. Erst nach einem Ausbruch über den 1.07 Level würden wir unsere Meinung ändern, allerdings erscheint diese Entwicklung in nächster Zeit wenig realistisch. Wir erwarten dass längerfristig Euro-Dollar-Parität erreicht wird.

DAX Ausblick für 30. Dezember 2016 – Technische Analyse

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Der DAX bewegte sich während der Session am Donnerstag kaum, im Tagesverlauf stieß der Markt bei der € 11.500 Marke erneut auf Widerstand. Generell ist weiterhin mit Stärke zu rechnen, daher sollten kurzfristige Abwärtsbewegungen weiterhin gute Gelegenheiten zum Kaufen darstellen. Verkaufen kommt für uns weiterhin nicht in Frage, nach einem Ausbruch über den € 11.500 Level könnte schon bald die € 12.000 Marke erreicht werden.

An den letzten Tagen des Jahres kehrt Bewegung an die Märkte zurück

An den europäischen Aktienmärkten sind heute überwiegend Abwärtsbewegungen zu beobachten, auch der U.S. Dollar und die Rohölpreise gerieten im Tagesverlauf unter Druck nachdem schwache Daten aus den USA die Stimmung der Marktteilnehmer drückten. Die amerikanische Leichtrohölsorte West Texas Intermediate (WTI) konnte sich bereits etwas von den Abwärtsbewegungen zu Beginn des Handelstages erholen, bewegt sich jedoch weiterhin in der Nähe der 54-Dollar-Marke pro Barrel. Die am Mittwoch erschienenen Daten der American Petroleum Institute (API) lassen erwarten dass der Gesamtfüllstand der U.S. Rohöl-Lagerbestände deutlich größer ist als bisher erwartet. Währenddessen wirkt sich die Stärke des Japanischen Yen weiterhin negativ auf die japanische Wirtschaft aus, die Abwärtsbewegungen an den japanischen Aktienmärkten beeinflusst derzeit auch die Kurse der europäischen Märkte. Einzig der DAX scheint die Jahresend-Rallye fortzusetzen, was unter anderem auf die vom EZB-Präsidenten Mario Draghi unlängst angekündigte Verlängerung des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückzuführen sein dürfte.

Am letzten vollen Handelstag des Jahres 2016 haben die Anleger sich auf den Gewinnen der letzten Monate ausgeruht und vereinzelt Kasse gemacht. Der Dax notierte am Donnerstagnachmittag mit 11.449 Punkten um 0,2 Prozent niedriger, der EuroStoxx50 lag mit 3273 Zählern um 0,2 Prozent im Minus. Die andauernde Scheu der Wall Street vor neuen Höchstständen drücke auf die Stimmung, sagte ein Händler. Auch am Donnerstag sah es nicht danach aus, als könnte der Dow-Jones-Index erstmals in seiner über 100-jährigen Geschichte die Marke von 20.000-Punkten knacken. Die US-Futures deuteten vielmehr auf kaum veränderte Kurse zur Eröffnung hin. Am Freitag vor Silvester endet der deutsche Börsenhandel um 14.00 Uhr.

Viele Investoren nutzten die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr für Winterferien. Die Handelsspannen seien deshalb sehr eng. “Seit dem großen Verfall am 16. Dezember ist die Volatilität nahezu zum Stillstand gekommen”, sagte Analyst Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. Auf Jahressicht hat der Dax sieben Prozent gewonnen und schickt sich an, das fünfte Jahr in Folge mit einem Plus zu beenden

 

EUR/USD Technische Analyse für 29. Dezember 2016

European Central Bank, Frankfurt
European Central Bank, Frankfurt

Das EUR/USD Paar profitiert zur Mitte der Session offenbar vom steigenden Interesse nach riskanteren Assets. Der U.S. Dollar gerät heute zudem durch Abwärtsbewegungen bei amerikanischen Bundesanleihen unter Druck, was wiederum auf enttäuschend ausgefallene Immobilienverkäufe in den USA zurückzuführen sein dürfte. Die aktuelle Schwäche der amerikanischen Aktienindizes beflügeln derzeit den Euro aufgrund des sogenannten „Carry Trade“.
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Technische Analyse

Der Haupttrend geht auf der Tages-Grafik nach unten, derzeit ist allerdings starker Aufwärtsschwung zu beobachten. Eine Bewegung über 1.0499 würde darauf hindeuten dass mehr Käufer als Verkäufer aktiv sind, eine Trendwende wäre jedoch weiterhin nicht zu erwarten. Eine Bewegung unter 1.0352 würde die Aufrechterhaltung des Abwärtstrends signalisieren.

Die kurzfristige Range geht von 1.0352 bis 1.0499. Der Pivot-Preis dieser Range liegt bei 1.0426, dieser Level sollte kurzfristig die Richtung des Marktes vorgeben. Solange sich der Markt oberhalb dieses Level aufhält ist Stärke zu erwarten.

Die aktuelle Trading Range geht von 1.0670 bis 1.0352. Der 50% Level – oder Pivot-Preis – dieser Range liegt bei 1.0511 markiert das primäre Ziel nach oben. Dieser Level könnte eine technische Reaktion auslösen, zudem könnte dieser Preis zum Trigger-Punkt für eine Beschleunigung nach oben werden.

Die Haupt Trading Range geht von 1.0872 bis 1.0352. Bei durchschnittlichem Handelsaufkommen könnte sich die Rallye bis zum Pivot-Preis bei 1.0612 fortsetzen.

Ausblick

Von den aktuellen Preisbewegungen bei 1.0448 und den Entwicklungen zu Beginn der Session ausgehend sollte die Reaktion der Trader auf einen absteigenden Angle bei 1.0470 bis zum Ende der heutigen Session die Richtung des Marktes vorgeben.

Einne Bewegung unter 1.0470 wäre ein Hinweis auf die Anwesenheit von Verkäufern. Ein erneuter Test eines kurzfristigen 50% Level bei 1.0426 wäre in Folge denkbar, danach könnte ein aufsteigender Angle bei 1.0412 getestet werden. Der nächste aufsteigende Angle kommt bei 1.0382 ins Spiel. Dieser Angle markiert die letzte potenzielle Unterstützung vor einem aufsteigenden Angle bei 1.0352.

Eine Bewegung über 1.0470 wäre ein Indikator für die Präsenz von Käufern. In Folge wäre ein Ausbruch über 1.0499 denkbar, danach könnten Bewegungen in Richtung 1.0511 folgen. Oberhalb dieser Marke könnten sich die Aufwärtsbewegungen fortsetzen, bei 1.0592 und 1.0612 liegen die nächsten Ziele.

Ein Ausbruch über 1.0470 würde auf Stärke hindeuten, während ein Fall unter 1.0426 Schwäche erwarten lassen würde.

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 29. Dezember 2016

European Central Bank, Frankfurt
European Central Bank, Frankfurt

Am Mittwoch war zum ersten Mal seit Anfang dieser Woche etwas Bewegung beim EUR/USD Paar zu beobachten. Die wenigen Trader, die derzeit nicht im Urlaub sind, dürften sich über den Ausbruch aus der 30 bis 40 pip Range gefreut haben. Der U.S. Dollar sollte weiterhin stark bleiben, gestern geriet das Forex-Paar erneut durch die Stärke des Greenback unter Druck. Das EUR/USD Paar unterschritt im Tagesverlauf den 1.0400 Level und erreichte kurzzeitig die 1.0360 Marke, nach der Veröffentlichung der schwebenden Hausverkäufe folgte eine Rückkehr über den 1.0400 Level.

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Bereits seit der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der jüngsten Notenbanksitzung der Fed ist beim U.S. Dollar signifikante Stärke zu beobachten. Die Fed überraschte die Märkte mit „adlerhaften“ Aussagen und der Ankündigung, den Leitzins in den USA im kommenden Jahr zwei bis drei Mal anzuheben. Obwohl der überraschende Präsidentschaftswahlsieg des Republikaners Donald Trump derzeit noch für etwas Verunsicherung sorgt ist davon auszugehen dass der U.S. Dollar weiterhin stark bleiben wird.

Eine klare Richtung dürfte sich Anfang des neuen Jahres abzeichnen, sobald der Großteil der Marktteilnehmer aus dem Winterurlaub zurückkehrt – und damit auch die Liquidität an den Märkten. Erst dann dürften sich wieder klare Trends abzeichnen, welche eine Richtung erwarten lassen. Generell dürfte der Dollar weiterhin die favorisierte Währung bleiben. Während die Fed in den USA bereits die Geldpolitik strafft kündigte die EZB eine Verlängerung des Anleihekaufprogramms im kommenden Jahr an. Zusätzlich dürfte der Brexit und die möglichen Folgen für die europäische Wirtschaft weiterhin für Verunsicherung an den Märkten sorgen, auch die Mitte 2017 in Deutschland anstehende Bundestagswahl dürfte den Euro unter Druck setzen. Ob Angela Merkel wieder zur Bundeskanzlerin gewählt wird ist bisher nicht absehbar, sollte sie die Wahl verlieren dürfte der Euro massiv unter Druck geraten.

Heute ist weiterhin nicht mit signifikanten Bewegungen zu rechnen, während heute viele Trader die enttäuschend ausgefallenen schwebenden Hausverkäufe verarbeiten dürften sollte sich die Konsolidierung fortsetzen.

DAX Ausblick für 29. Dezember 2016 – Technische Analyse

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Der Deutsche Aktienindex bewegte sich während der Session am Mittwoch kaum, bei der € 11.500 Marke war im Tagesverlauf erneut Widerstand zu beobachten. Nach einem Ausbruch über diesen Level könnte eine Annäherung an die € 12.000 Marke folgen, tatsächlich dürfte es nur eine Frage der Zeit sein bis diese Marke erreicht wird. Nach Abwärtsbewegungen ist etwas weiter unten weiterhin mit signifikanter Unterstützung zu rechnen, der Aufwärtstrend sollte intakt bleiben. Generell rechnen wir weiterhin mit Stärke – Von Zeit zu Zeit wären kurzfristige Rücksetzer denkbar, welche gute Gelegenheiten zum Kaufen darstellen sollten.

EUR/USD Ausblick für 29. Dezember 2016 – Technische Analyse

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Das EUR/USD Paar bewegte sich zu Beginn der Session am Mittwoch aufwärts, im Tagesverlauf stieß der Markt jedoch erwartungsgemäß bei der 1.05 Marke auf signifikanten Widerstand. Der Abwärtstrend scheint sich fortzusetzen – In nächster Zeit wäre ein Fall unter den 1.03 Level denkbar, längerfristig erscheint ein Erreichen der Euro-Dollar-Parität realistisch. Kurzfristige Aufwärtsbewegungen würden wir weiterhin als Gelegenheiten zum Verkaufen nutzen, da der U.S. Dollar schon allein durch die Zinsdifferenz zwischen den USA und Europa weiterhin stark bleiben dürfte.

Steigende Ölpreise beflügeln riskante Assets

An den europäischen Aktienmärkten waren heute überwiegend leichte Abwärtsbewegungen zu beobachten. Während die derzeitigen Rücksetzer bei den meisten europäischen Indizen aufgrund des geringen Handelsaufkommens zwischen den Feiertagen nicht überraschten war beim DAX eine normale Korrektur nach unten zu beobachten, nachdem der Index am Dienstag nach signifikanten Anstiegen ein neues Jahreshoch erreicht wurde. Der FTSE 100 konnte bisher an den jüngsten Aufwärtsbewegungen festhalten. Der Deutsche Aktienindex dürfte trotz der leichten Korrektur nach unten das Jahr 2016 mit einem soliden Plus beenden. Auch im kommenden Jahr sollte der Deutsche Aktienindex die Aufwärtsbewegungen fortsetzen, insbesondere da der EZB-Präsident Mario Draghi unlängst eine Verlängerung des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank ankündigte.

An den asiatischen Märkten fiel der Handel während der letzten Nacht gemischt aus. Die Japanischen Indizes beendeten die jüngste Session nahezu unverändert, während die chinesischen Indizes überwiegend unter Druck gerieten. Die einzige Ausnahme stellen der Hang Seng und insbesondere der ASX dar, beide Indizes konnten signifikant zulegen nachdem die Märkte nach den Feiertagen wieder eröffneten. Der ASX erreichte im Tagesverlauf den höchsten Level seit August 2015.

An den amerikanischen Aktienmärkten waren Aufwärtsbewegungen zu beobachten, welche unter anderem auf die jüngsten Anstiege bei den Rohölpreisen zurückzuführen sein dürften. Die amerikanische Leichtrohölsorte West Texas Intermediate (WTI) erreichte mit $ 54.26 pro Barrel ein neues Zweiwochenhoch, nun markiert das Hoch vom 12. Dezember bei $ 54.48 das nächste Ziel nach oben. Vor allem die von OPEC-Mitgliedern und anderen ölproduzierenden Ländern getroffene Übereinkunft auf Fördermengenreduzierungen dürften die Preisentwicklung in jüngster Vergangenheit positiv beeinflusst haben. Ob der Deal zur Fördermengendrosselung tatsächlich zur Preisstabilisierung beiträgt bleibt noch abzuwarten. Im weiteren Tagesverlauf erhalten Trader Gelegenheit auf die heute zur Veröffentlichung anstehenden Daten des American Petroleum Institute (API) zu reagieren, Analysten rechnen im Konsens damit dass sich der Gesamtfüllstand der U.S. Rohöl-Lagerbestände um 1,5 Millionen Barrel verringerte.

Italienisches Verbrauchervertrauen überrascht positiv

Das italienische Verbrauchervertrauen ist im Dezember wider Erwarten deutlich gestiegen und das Geschäftsklima im verarbeitenden Gewerbe hat sich verbessert. Lediglich der Geschäftsklima-Gesamtindex sank zum Vormonat leicht. Das Verbrauchervertrauen stieg im Dezember auf 111,1 Punkte an, nach 108,1 Zählern im November. Damit scheint die Bankenkrise in Italien die Stimmung der Verbraucher zunächst nicht stärker zu belasten, auch wenn das Thema Bankenrettung weiter hoch auf der Agenda steht. Es bleibe nicht mehr viel Zeit, um die angeschlagene Banca Monte dei Paschi formal vor der Abwicklung zu retten, sagt Dirk Gojny von der National-Bank. Dies muss bis Jahresende geschehen. Am Montag war bekannt geworden, dass die Kapitallücke bei der Krisenbank offenbar 8,8 und nicht 5 Milliarden Euro beträgt. Die Aktie ist weiterhin vom Handel an der Mailänder Börse ausgesetzt. Banken geben europaweit 0,7 Prozent nach.