EUR/USD Technische Analyse für 10. Februar 2017 – Technische Analyse

Das EUR/USD Paar bewegt sich zur Mitte der Session leicht abwärts. Der U.S. Dollar wurde durch Kommentare des neuen US-Präsidenten Donald Trump beflügelt, wodurch der Euro unter Druck geriet. Trump kündigte signifikante Steuererleichterungen an. Der Euro gerät derzeit neben dem starken U.S. Dollar zusätzlich durch die in Frankreich bevorstehenden Wahlen unter Druck.

Technische Analyse

Der Haupttrend geht auf der Tages-Grafik nach oben, jedoch ist bereits seit der Entstehung eines Schlusspreisumkehrhochs am 2. Februar bei 1.0828 Abwärtsschwung zu beobachten.

Zu Beginn der heutigen Session drückten Verkäufer den Markt unter den Schlusspreisumkehrboden bei 1.0640. Dadurch wurde das Chart-Muster negiert, weiterer Verkaufsdruck ist zu erwarten. Das nächste Ziel nach unten kommt in Form eines Hauptboden bei 1.0619 ins Spiel, eine Bewegung unter diesen Level würde den Haupttrend nach unten umkehren.

Der 50% Level der Haupt Trading Range liegt bei 1.0606.

Die kurzfristige Range geht von 1.0339 bis 1.0828. Die Retracement Zone dieser Range liegt zwischen 1.0583 und 1.0526. Der 50% Level der Haupt Trading Range und der 50% Level der kurzfristigen Range formen in Kombination einen Bereich zwischen 1.0606 und 1.0583, der ein potenzielles Ziel darstellt. Sollte 1.0583 als Unterstützung scheitern wäre ein Einbruch nach unten denkbar da das nächste Ziel erst in Form des 1.0526 Level ins Spiel kommt.

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Ausblick

Von den aktuellen Preisbewegungen bei 1.0634 ausgehend sollte die Reaktion der Trader auf einen aufsteigenden Angle bei 1.0642 die Richtung des Marktes bis zum Ende des Tages vorgeben.

Eine Rückkehr über die 1.0642 Marke, welche den letzten potenziellen Unterstützungs-Angle vor dem Hauptboden bei 1.0619 darstellt, wäre ein Hinweis auf die Anwesenheit von Käufern. Weitere Aufwärtsbewegungen wären in Folge denkbar. 1.0664, sowie ein Widerstands-Cluster zwischen 1.0708 und 1.0709 markieren potenzielle Ziele.

Eine Bewegung unter 1.0642 wäre ein Indikator für die Präsenz von Verkäufern, in Folge könnte ein Unterstützungs-Cluster bei 1.0619 getestet werden. Einem ersten Test dieses Cluster könnte ein technischer Rückprall folgen. Sollte dieser Level als Unterstützung scheitern wären Abwärtsbewegungen in Richtung 1.0606 und 1.0583 denkbar.

Bei 1.0642 sollten heute Preisbewegungen und Order Flow beobachtet werden. Der Markt wirkt derzeit schwach, jedoch sollte die Reaktion der Trader auf diesen Angle aufzeigen ob der aktuelle Verkaufsdruck anhält.

 

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 12. Januar 2017

Am Mittwoch waren während einer relativ chaotischen Handelssession im Tagesverlauf Bewegungen in beide Richtungen zu beobachten. Noch während der asiatischen und der Londoner Session zeichnete sich keine klare Richtung ab, was daran gelegen haben dürfte dass die Marktteilnehmer gespannt auf die Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump warteten. Sobald die Pressekonferenz begann wendete sich das Blatt – Der Markt schien sich unberechenbar zu bewegen.

Viele Trader dürften gespannt gewesen sein ob Trump sich nun staatsmännischer und diplomatischer geben würde oder sich weiterhin etwas rüpelhaft verhalten wird, zudem dürfte es viele Marktteilnehmer interessiert haben welche Maßnahmen Trump genau vorschlagen wird um Amerika wieder „großartig“ zu machen. Während der gestrigen Pressekonferenz zeigte sich Trump – wie bereits im Wahlkamp – erneut stur, zudem betonte er erneut dass er plane, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten zu wollen.

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Vor der Pressekonferenz legte der U.S. Dollar zu, im weiteren Tagesverlauf folgte eine Kehrtwende zurück nach unten. Davon profitierte das EUR/USD Paar, das Forex-Paar bewegte sich über den 1.0600 Level und brach damit aus der jüngsten Range aus.

Heute dürfte der Fokus der Trader auf den in den USA erscheinenden Neuanträgen auf Arbeitslosenunterstützung liegen. Sollte der U.S. Dollar heute weiterhin schwächeln wäre eine Annäherung an den 1.0700 Level durchaus denkbar.

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 30. Dezember 2016

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Am Donnerstag waren beim EUR/USD Paar einige impulsive Bewegungen zu beobachten, welche bei geringem Handelsaufkommen nicht unüblich sind. Während der aktuellen Bedingungen könnte dieser Markt gefährlich für Trader werden, daher wären wir erst ab der zweiten Woche des neuen Jahres wieder zum Handel bereit.
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Während der vergangenen 24 Stunden bewegte sich das EUR/USD Paar vom gestrigen Tief bei 1.0400 zur 1.0600 Marke als nur die Märkte in Australien und Neuseeland geöffnet waren. Während der letzten Woche des Jahres befinden sich viele Marktteilnehmer im Urlaub, daher fällt das Handelsaufkommen derzeit extrem gering aus.

Der heutige Tag markiert den letzten Handelstag im Jahr 2016, aufgrund dieser Tatsache könnte es im Tagesverlauf zu Volatilität und kurzfristigen Ausbrüchen kommen. Die heutigen Preisbewegungen dürften zum Teil auf Buchungen von Managern und Bankern zum Jahresende zurückzuführen sein, daher sollte man sich heute auf keinen Fall auf Trends verlassen. Da der Handels heute unberechenbar sein kann würden wir den Markt am letzten Handelstag des Jahres fernbleiben.

 

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 29. Dezember 2016

European Central Bank, Frankfurt
European Central Bank, Frankfurt

Am Mittwoch war zum ersten Mal seit Anfang dieser Woche etwas Bewegung beim EUR/USD Paar zu beobachten. Die wenigen Trader, die derzeit nicht im Urlaub sind, dürften sich über den Ausbruch aus der 30 bis 40 pip Range gefreut haben. Der U.S. Dollar sollte weiterhin stark bleiben, gestern geriet das Forex-Paar erneut durch die Stärke des Greenback unter Druck. Das EUR/USD Paar unterschritt im Tagesverlauf den 1.0400 Level und erreichte kurzzeitig die 1.0360 Marke, nach der Veröffentlichung der schwebenden Hausverkäufe folgte eine Rückkehr über den 1.0400 Level.

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Bereits seit der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der jüngsten Notenbanksitzung der Fed ist beim U.S. Dollar signifikante Stärke zu beobachten. Die Fed überraschte die Märkte mit „adlerhaften“ Aussagen und der Ankündigung, den Leitzins in den USA im kommenden Jahr zwei bis drei Mal anzuheben. Obwohl der überraschende Präsidentschaftswahlsieg des Republikaners Donald Trump derzeit noch für etwas Verunsicherung sorgt ist davon auszugehen dass der U.S. Dollar weiterhin stark bleiben wird.

Eine klare Richtung dürfte sich Anfang des neuen Jahres abzeichnen, sobald der Großteil der Marktteilnehmer aus dem Winterurlaub zurückkehrt – und damit auch die Liquidität an den Märkten. Erst dann dürften sich wieder klare Trends abzeichnen, welche eine Richtung erwarten lassen. Generell dürfte der Dollar weiterhin die favorisierte Währung bleiben. Während die Fed in den USA bereits die Geldpolitik strafft kündigte die EZB eine Verlängerung des Anleihekaufprogramms im kommenden Jahr an. Zusätzlich dürfte der Brexit und die möglichen Folgen für die europäische Wirtschaft weiterhin für Verunsicherung an den Märkten sorgen, auch die Mitte 2017 in Deutschland anstehende Bundestagswahl dürfte den Euro unter Druck setzen. Ob Angela Merkel wieder zur Bundeskanzlerin gewählt wird ist bisher nicht absehbar, sollte sie die Wahl verlieren dürfte der Euro massiv unter Druck geraten.

Heute ist weiterhin nicht mit signifikanten Bewegungen zu rechnen, während heute viele Trader die enttäuschend ausgefallenen schwebenden Hausverkäufe verarbeiten dürften sollte sich die Konsolidierung fortsetzen.

Märkte vor Weihnachten bereits im Feiertagsmodus

An den europäischen Aktienmärkten fallen die Bewegungen vor den bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen erwartungsgemäß gering aus. Der U.S. Dollar gab im Tagesverlauf etwas nach, bei den Rohölpreisen war heute nach den jüngsten Anstiegen eine Kehrtwende zurück nach unten zu beobachten. Die italienische Großbank Monte dei Paschi bat offiziell um staatliche Hilfe um einen Bankrott zu vermeiden, nachdem es nicht gelang fünf Milliarden Euro Kapital zu beschaffen. Das britische Bruttoinlandsprodukt wuchs im dritten Quartal überraschend an, auch das französische Bruttoinlandsprodukt legte im dritten Quartal dieses Jahres um 0,2 Prozent zu.

Die italienische Krisenbank Monte die Paschi steuert auf eine Rettung durch den Staat zu. Das Geldhaus aus der Toskana teilte am Mittwochabend mit, keinen Ankerinvestor gefunden zu haben. Die drittgrößte Bank des Landes hatte gehofft, den Staatsfonds von Katar überzeugen zu können, neue Aktien zu zeichnen. Dieser sollte allein eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen. Die Option sei nun jüngsten Aussagen von Monte die Paschi zufolge jedoch nicht mehr auf dem Tisch.

Auf einer Sitzung des italienischen Senats und der Abgeordnetenkammer gaben die Parlamentarier am Mittwoch grünes Licht, dass die Regierung bis zu 20 Milliarden Euro zusätzliche Schulden machen darf, um den angeschlagenen Bankensektor im Notfall stützen zu können. Die EU-Kommission nimmt die italienischen Staatshilfen für die Krisenbank Monte Paschi unter die Lupe.

Man arbeite mit der Regierung und den Aufsichtsbehörden zusammen, um zu klären, ob die Bedingungen für Staatshilfe im Einklang mit EU-Recht erfüllt seien, teilte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde am Freitag mit. Die Staatshilfen müssten nach den Beihilferegeln der EU auf Basis eines stabilen Sanierungsplans genehmigt werden. “Wir werden natürlich das Ziel der italienischen Behörden voll unterstützen, den italienischen Bankensektor im Einklang mit EU-Recht weiter zu stärken.”

Britisches BIP wuchs im dritten Quartal stärker als erwartet

Das britische Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal wurde überraschend nach oben revidiert. So wuchs das britische BIP während des dritten Vierteljahres um 0,6 Prozent, nach einem Plus in Höhe von 0,5 Prozent im vorhergehenden Qaurtal. Im Jahresvergleich wurde das Plus im dritten Quartal von 2,2 Prozent auf 2,0 Prozent nach unten revidiert. Auch die BIP-Daten für das erste und zweite Quartal wurden nach unten revidiert, so wuchs das BIP im ersten und zweiten Vierteljahr 2016 um 0,3 Prozent und 0,6 Prozent.

Das französische Bruttoinlandsprodukt wuchs im dritten Quartal dieses Jahres erwartungsgemäß um 0,2 Prozent. Die Verbraucherausgaben stiegen im November stärker als erwartet um 0,4 Prozent im Monatsvergleich, nach einem Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vormonat. Obwohl die Verbraucherausgaben im Monatsvergleich signifikant abnahmen lag der Wert für November deutlich über den Erwartungen von Analysten. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten rechneten nach dem signifikanten Anstieg im Oktober im Konsens mit einem leichten Rückgang im November.