EUR/USD Technische Analyse für 18. Januar 2017

Das EUR/USD Paar bewegt sich zur Mitte der Session leicht abwärts. Dabei sind Bewegungen innerhalb der aktuellen Range zu beobachten, was generell auf Unentschlossenheit der Trader hindeutet und bevorstehende Volatilität erwarten lässt. Insbesondere nach der heute in den USA anstehenden Veröffentlichung der Verbraucherpreisteuerung sollte man sich auf Volatilität einstellen. Analysten rechnen mit +0,3 Prozent im Monatsvergleich, was im Jahresvergleich eine Teuerung um 2,1 Prozent bedeuten würde und über der von der Fed angestrebten 2-Prozent-Marke wäre.

Daily-EURUSD-Chart-11

Technische Analyse

Der Haupttrend geht auf der Tages-Grafik nach oben, eine Bewegung über 1.0719 würde den aktuellen Aufwärtstrend aufrechterhalten. Derzeit ist keine Trendwende nach unten zu erwarten, jedoch könnte die Zeit reif sein für die Entstehung eines Schlusspreisumkehrhochs.

Die Haupt Trading Range geht von 1.0872 bis 1.0339. Die Retracement Zone dieser Range liegt zwischen 1.0668 und 1.0606. Derzeit bewegt sich das EUR/USD Paar oberhalb dieses Bereichs, was auf Stärke hindeutet. Diese Zone sollte nach Abwärtsbewegungen Unterstützung bieten.

Ausblick

Von den aktuellen Preisbewegungen bei 1.0684 und den Entwicklungen zu Beginn der heutigen Session ausgehend sollten die Reaktionen der Trader auf den Fibonacci Level bei 1.0668 bis zum Ende des Tages die Richtung des Marktes vorgeben.

Ein Halten oberhalb der 1.0668 würde darauf hindeuten dass weiterhin Käufer aktiv werden um den Aufwärtstrend zu verteidigen. Dadurch könnte zudem genügend Aufwärtsschwung für eine Herausforderung des gestrigen Hochs bei 1.0719 und eines längerfristig absteigenden Angle bei 1.0737 generiert werden. Dieser Angle könnte zum Trigger-Punkt für eine Beschleunigung in Richtung eines absteigenden Angle bei 1.0805 werden, dieser Angle markiert den letzten potenziellen Widerstands-Level vor dem Haupthoch bei 1.0872.

Eine Bewegung unter 1.0668 wäre ein Indikator für die Präsenz von Verkäufern, zudem könnte durch diesen Fall eine Beschleunigung nach unten ausgelöst werden. Ein 50% Level bei 1.0606 würde das nächste Ziel markieren, gefolgt von einem längerfristig absteigenden Angle bei 1.0602 und einem aufsteigenden Angle bei 1.0559.

Bei 1.0668 sollten heute Preisbewegungen und Order Flow beobachtet werden. Die Reaktionen der Tarder auf diesen Fibonacci Level sollte aufzeigen ob der Markt von Bären oder Bullen kontrolliert wird.

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 18. Januar 2017

Am Dienstag drehte sich alles um das Britische Pfund, welches signifikant zulegte während der U.S. Dollar weiterhin schwächelte. Diese Entwicklung beeinflusste gestern auch das EUR/USD Paar. Der Euro schoss im Tagesverlauf regelrecht gegen den Dollar nach oben. Erst wurde die 1.0600 Marke wurde überwunden, danach kletterte das EUR/USD Paar sogar über den 1.0700 Level – und konnte sich dort eine Weile halten. Aktuell notiert das Forex-Paar kurz unterhalb dieses Level und wirkt dabei weiterhin relativ stark.

Die britische Premierministerin Theresa May kündigte gestern an, dass Großbritannien einen „harten“ Ausstieg aus der Europäischen Union anstrebt, was sich jedoch offenbar nicht negativ auf den Risikoappetit der Investoren auswirkte. Im Gegenteil: Viele Marktteilnehmer zogen am Dienstag Kapital vom als „sicherer Hafen“ geltenden U.S. Dollar ab um in riskantere Assets – wie etwa Aktien – zu investieren. Durch diese Entwicklung geriet der U.S. Dollar erneut unter Druck, während der Euro profitierte. Obwohl der Brexit die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und der Eurozone negativ beeinflussen dürfte sorgten May’s gestrige Äußerungen für Klarheit, was den Euro beflügelte.

EURUSD.fixH1jan18

In Ermangelung frischer Daten aus der Eurozone dürfte der Fokus der Trader heute auf dem heute erscheinenden US Verbraucherpreisindex gerichtet sein. Viele Marktteilnehmer dürften sich von diesen Daten Hinweise auf kommenden Zinsanhebungen durch die Fed erhoffen.

DAX Ausblick für 18. Januar 2017 – Technische Analyse

Der Deutsche Aktienindex bewegte sich während der Session am Dienstag abwärts und näherte sich im Tagesverlauf der € 11.400 Marke. Hier fand der Markt jedoch Unterstützung und konnte in Folge eine Kehrtwende zurück nach oben einlegen. Dadurch entstand am Ende des Tages eines positive Kerze, welche als Zeichen für Stärke gilt und weitere Aufwärtsbewegungen erwarten lässt. Ein Ausbruch über die Obergrenze der aktuellen Trading Range wäre nun denkbar, danach könnte eine Annäherung an den € 12.000 Level folgen. Verkaufen kommt für uns weiterhin nicht in frage, insbesondere da wir davon ausgehen dass der DAX weiterhin einer der stärksten Indizes in Europa bleiben wird.

Hier finden Sie unseren englischsprachigen DAX Video-Ausblick:

EUR/USD Ausblick für 18. Januar 2017 – Technische Analyse

Das EUR/USD Paar bewegte sich während der Session am Dienstag aufwärts, im Tagesverlauf war eine Annäherung an den 1.07 Level zu beobachten. Hier ist mit Widerstand zu rechnen, welcher sich bis zur 1.0750 Marke erstrecken dürfte, daher sind wir derzeit nicht zum Kaufen bereit. Nach einer negativen Kerze in dieser Region könnte eine gute Gelegenheit zum Verkaufen darstellen. Längerfristig dürfte der Euro durch den starken U.S. Dollar unter Druck geraten, auch wenn von Zeit zu Zeit kurzfristige Anstiege denkbar sind. Der Abwärtstrend bleibt weiterhin aktiv, daher wären wir erst nach einem klaren Ausbruch über den 1.0750 Level wieder zum Kaufen bereit.

Hier finden Sie unseren englischsprachigen EUR/USD Video-Ausblick:

 

EUR/USD Technische Analyse für 17. Januar 2017

Das EUR/USD Paar bewegt sich zur Mitte der Session aufwärts, nachdem das Forex-Paar zu Beginn des Handelstages zum vierten Mal in Folge in der Nähe eines 50% Level Unterstützung fand. Käufer waren in der Lage genügend Aufwärtsschwung für einen Ausbruch über den 61,8% Level (oder Fibonacci Level) zu generieren.

Vor allem Risikoaversion nach der Rede der britischen Premierministerin Theresa May dürfte der Katalysator hinter den heutigen Preisbewegungen gewesen sein, zudem dürften die Reaktionen der Trader auf die jüngsten Kommentare des künftigen US-Präsidenten Donald Trump eine Rolle gespielt haben.

Trump’s jüngste Kommentare sorgen für Abwärtsbewegungen beim U.S. Dollar. Im Rahmen eines Interviews mit dem Wall Street Journal sagte Trump er würde mit China zuerst reden, jedoch können amerikanische Unternehmen derzeit aufgrund des starken U.S. Dollar nicht konkurrieren.

Daily-EURUSD-Chart-10

Technische Analyse

Der Haupttrend geht auf der Tages-Grafik nach oben, derzeit ist relativ starker Aufwärtsschwung zu beobachten. Nachdem das Hoch der vergangenen Woche bei 1.0684, sowie zwei Haupthochs bei 1.0652 und 1.0670 überwunden wurden wäre nun eine Annäherung an das Hoch vom 8. Dezember bei 1.0872 denkbar.

Die Haupt Trading Range geht von 1.0872 bis 1.0339. Nachdem während der vergangenen Tage eine Konsolidierung innerhalb dieser Zone zu beobachten war folgte heute der Ausbruch nach oben. Nun sollte dieser Bereich nach Abwärtsbewegungen Unterstützung darstellen.

Ausblick

Von den aktuellen Preisbewegungen bei 1.0710 und dem derzeit zu beobachtenden Aufwärtsschwung ausgehend markiert ein absteigender Angle bei 1.0742 das nächste Ziel nach oben. Nach einem ersten Test dieses Angle könnte es zu einem technischen Rückprall kommen, zudem könnte dieser Angle zum Trigger-Punkt für einen möglichen Ausbruch nach oben werden. 1.0807 markiert das nächste Ziel nach oben.

Ein Fibonacci Level bei 1.0668 markiert das erste Ziel nach unten. Nach einem Fall unter diesen Level wäre eine Korrektur denkbar, welche den Markt zurück zum 50% Level bei 1.0606 bringen könnte.

 

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 17. Januar 2017

Das EUR/USD Paar wirkte weiterhin schwach, allerdings dürfte die aktuelle Schwäche vor allem auf den Euro und weniger auf die Stärke des U.S. Dollar zurückzuführen sein. Wie auch viele andere Märkte dürfte auch das EUR/USD Paar gestern vor allem durch Ängste vor dem Brexit-Szenario beeinflusst worden sein. Im Verlauf des vergangenen Wochenendes machten Schlagzeilen die Runde, welche einen „harten“ Brexit erwarten lassen. Es könnte zu langen und harten Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und den Vertretern der Eurozone kommen, welche sich negativ auf die Wirtschaft der beteiligten Länder auswirken könnte.

Ein „harter“ Brexit würde nicht nur die Wirtschaft Großbritanniens negativ beeinflussen, sondern dürfte sich auch negativ in der gesamten Eurozone bemerkbar machen da Großbritannien ein wichtiger Geschäftspartner der Euroländer ist. Vor diesem Hintergrund überraschen die gestrigen Abwärtsbewegungen nicht. Nachdem das Forex-Paar die vergangene Woche kurz unterhalb der 1.0650 Marke beendete wurde gestern der 1.0600 Level für eine Weile unterschritten. Die Korrektur nach unten hätte noch signifikanter ausfallen können wären die Märkte in den Vereinigten Staaten nicht aufgrund eines Bankfeiertags geschlossen geblieben.

EURUSD.fixH1jan17

In Ermangelung frischer Daten aus der Eurozone dürfte die heute anstehende Rede der britischen Premierministerin heute im Fokus der Trader stehen. Viele Marktteilnehmer erhoffen sich von ihren Kommentaren weitere Details in Sachen Brexit, der Euro könnte heute sehr sensibel auf die Äußerungen der Premierministerin reagieren.

DAX Ausblick für 17. Januar 2017 – Technische Analyse

Der Deutsche Aktienindex bewegte sich während der Session am Montag abwärts, im Tagesverlauf fand der Index kurz oberhalb der € 1500 Marke Unterstützung und konnte in Folge eine Kehrtwende zurück nach oben einlegen. Dadurch entstand am Ende des Tages eine positive Kerze, welche als Zeichen für Stärke gilt und weitere Aufwärtsbewegungen erwarten lässt. Heute erscheint der ZEW Geschäftsklimaindex, daher sollte man sich im Tagesverlauf auf Volatilität einstellen. Wir gehen davon aus dass sich die Unterstützung bis zum € 11.400 Level erstreckt, daher käme Verkaufen für uns erst nach einem Fall unter diesen Level in Frage. Generell erwarten wir dass es nach all der Konsolidierung der jüngsten Vergangenheit früher oder später wieder zu einem Ausbruch nach oben kommen wird.

EUR/USD Ausblick für 17. Januar 2017 – Technische Analyse

Der Euro bewegte sich während der Session am Montag aufwärts, im Tagesverlauf stieß die Gemeinschaftswährung jedoch beim exponentiellen Bewegungsdurchschnitt der vergangenen 50 Tage auf signifikanten Widerstand und legte in Folge eine Kehrtwende zurück nach unten ein. Dadurch entstand am Ende des Tages eine negative Kerze, welche als Zeichen für Schwäche gilt und weitere Abwärtsbewegungen erwarten lässt. Vor diesem Hintergrund wäre demnächst eine Annäherung an den 1.05 Level denkbar, hier sollte der Markt nach Abwärtsbewegungen Unterstützung finden. Nach Anstiegen dürfte die 1.07 Marke signifikanten Widerstand bieten. Generell rechnen wir mit einer Aufrechterhaltung des aktuellen Abwärtstrends, daher kommt Kaufen für uns derzeit weiterhin nicht in Frage.

EUR/USD Technische Analyse für 16. Januar 2017

Das EUR/USD Paar bewegt sich zur Mitte der Session leicht abwärts. Aufgrund eines Bankfeiertags in den Vereinigten Staaten fallen Handelsaufkommen und Volatilität heute unterdurchschnittlich gering aus.

Technische Analyse

Der Haupttrend geht auf der Tages-Grafik nach oben. Der Haupttrend wurde am 12. Januar durch eine Bewegung über die letzten beiden Swing Tops bei 1.0652 und 1.0670 nach oben umgekehrt, allerdings folgten dieser Trendwende nur Aufwärtsbewegungen um 14 pips. Da die Trendwende sieben Tage nach der Entstehung eines Bodens folgte dürften dem Markt die Käufer ausgegangen sein, was eine kurzfristige Korrektur erwarten lässt.

Eine Bewegung über 1.0684 würde die Aufrechterhaltung des Aufwärtstrends signalisieren, während eine Bewegung unter 1.0339 den Haupttrend nach unten umkehren würde.

Die Haupt Trading Range geht von 1.0872 bis 1.0339. Die Retracement Zone dieser Range liegt zwischen 1.0606 und 1.0668, dieser Bereich stellt das primäre Ziel nach oben dar. Die Preisbewegungen zu Beginn der Session deuten darauf hin dass Investoren diese Zone als Widerstand respektieren.

Die kurzfristige Range geht von 1.0339 bis 1.0684. Die Retracement Zone dieser Range liegt zwischen 1.0512 und 1.0471, dieser Bereich markiert das primäre Ziel nach unten.

Daily-EURUSD

Ausblick

Von den aktuellen Preisbewegungen bei 1.0593 und den Entwicklungen zu Beginn der Session ausgehend sollten die Reaktionen der Trader auf einen absteigenden Angle bei 1.0622 heute die Richtung des Marktes vorgeben.

Eine Bewegung unter 1.0622 würde auf die Anwesenheit von Verkäufern hindeuten. Eine Bewegung unter den 50% Level bei 1.0606 wäre ein Zeichen für zunehmenden Verkaufsdruck. Unterhalb dieses Level öffnet sich die Tages-Grafik, daher wäre nach einem Fall unter diese Marke eine Beschleunigung nach unten denkbar.

Bei fortsetzender Schwäche des EUR/USD Paares wäre ein Test eines aufsteigenden Angle bei 1.0519 denkbar, gefolgt von einem Test des 50% Level bei 1.0512.

Eine Bewegung über 1.0622 wäre ein Indikator für die Präsenz von Käufern. Durch diese Bewegung könnte zudem genügend Aufwärtsschwung für eine Herausforderung des Fibonacci Level bei 1.0668 generiert werden, in Folge könnte ein kleines Hoch bei 1.0684 herausgefordert werden. Dieser Level könnte zum Trigger-Punkt für eine Beschleunigung in Richtung des nächsten absteigenden Angle bei 1.0745 werden.

Generell wäre unterhalb 1.0606 Schwäche zu erwarten, während ein Anstieg über 1.0622 ein Zeichen für Stärke wäre.

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 16. Januar 2017

Das EUR/USD Paar setzte die Konsolidierung erneut in der Nähe der Obergrenze der aktuellen Trading Range fort, was generell Aufwärtsbewegungen erwarten lässt. Die Rückkehr der Dollar-Stärke dauert offenbar länger als erwartet, was ebenfalls für Anstiege sprechen würde. Vor allem die jüngsten Kommentare des künftigen US-Präsidenten Donald Trump setzten dem Dollar zu, viele Marktteilnehmer dürften bereits Zweifel daran haben dass Trump’s künftige Politik die Wirtschaft der USA beleben wird.

Während der vergangenen zwei Tage bewegte sich das EUR/USD Paar überwiegend innerhalb einer engen 100-pip-Range, ein Ausbruch aus dieser Range wäre demnächst denkbar. Während viele Trader mit der Rückkehr der Liquidität nach den Feiertagen zum Jahreswechsel einen Einbruch nach unten erwarteten setzte sich die Dollar-Schwäche fort. Dies führte dazu dass das Forex-Paar die 1.0600 Marke überwand und sich dem 1.0700 Level näherte. Ein Ausbruch über diesen Level wäre in der nächsten Zeit durchaus denkbar, danach wäre eine Annäherung an die 1.0850 Marke möglich. Da die Äußerungen des künftigen US-Präsidenten weiterhin im Fokus der Trader liegen dürften könnte sich die Dollar-Schwäche noch eine Weile fortsetzen, was das EUR/USD Paar beflügeln sollte.

EURUSD.fixH1jan16

Am heutigen Montag ist der Wirtschaftskalender nur dünn bestückt, zudem bleiben die Märkte in den Vereinigten Staaten aufgrund eines Bankfeiertags geschlossen. Vor diesem Hintergrund rechnen wir mit einer weiteren Fortsetzung der Konsolidierung in der Nähe der Obergrenze der Range.