GBP/USD: Gute Kaufsignale würden entstehen!

Seit Ende Juli bewegt sich der GBP/USD in einer Konsolidierungs-Formation. Diese mutet an wie eine Bullenflagge. Aus dieser Sicht heraus könnte mit Überschreiten der Oberkante ein Anstieg erfolgen. Um dies zu bewerkstelligen, müsste ein Kurs von beispielsweise 1,397 USD erreicht werden. Damit wäre dann auch das letzte kleine Hoch aus dem Markt genommen und gute Kaufsignale würden entstehen.

Das sind die Kursziele auf der Oberseite

Die Aufwärtsbewegung könnte sich dann fortsetzen und als direktes nächstes Kursziel stünde es an 1,402 und auch 1,412 USD zu erreichen. Allerdings bedarf es hierzu den schon beschriebenen Ausbruch. Unterhalb der 1,359er-Marke besteht vorerst weiterhin Abwärtsdruck. Die Auswertung der Trendanalyse zeigt auf, dass sich der GBP/USD im Augenblick in einer eher bärischen Trendsituation befindet.

Fazit: aufgrund des scharfen Anstiegs seit dem 20. Juli und der möglichen Bullenflaggenformation, wird vorerst das bullische Szenario bevorzugt. Allerdings muss der Ausbruch über 1,397 USD erfolgen. Unterhalb besteht vorerst weiterhin Abwärtsdruck und die Unterstützung von rund 1,379 USD kommt in den Fokus.

Widerstand: letztes Hoch – 1,3958 USD | SMA38 – 1,3916 USD
Unterstützung: SMA100 – 1,3828 USD | SMA200 – 1,3841 USD

Der Chart (H4) in USD

GBP/USD - fxempire.de chart
GBP/USD – fxempire.de chart

Jetzt eine Trendanalyse (H4) für den GBP/USD

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei dem GBP/USD die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind nur 4 steigend. Insofern ist das leider als bärisch zu bezeichnen.

Macd Indikator: Bei dem beliebten Oszillator wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur die Hälfte positiv. Das überzeugt nicht besonders. Da muss mehr kommen!

HighLow Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Denn höhere Hochs und steigende Tiefpunkte kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows ist nur einer steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 10 als positiv zu bezeichnen. Das sind nur 33,33 %. Demzufolge wird der Status hier auf “bärisch” gesetzt. Von daher ist es clever, mit dem Einstieg in den GBP/USD zu warten, bis die Analyse ein positives Ergebnis bringt.

 

Disclaimer:
Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

EURUSD-Währungspaar im Aufschwung gegenüber den dortigen US-Makrodaten

Das EURUSD-Währungspaar hat am Mittwoch seit Handelsbeginn in Nordamerika zu einer Aufwärtsbewegung angesetzt, da die US-Makrodaten die Erwartungen nicht erfüllt haben. Das Paar wurde am Donnerstag größtenteils während den asiatischen Handelszeiten um die 1,16 gehandelt. Das Paar notiert derzeit bei 1,16628, mit einem Wertzuwachs von 1,27%, im Vergleich zum gestrigen niedrigsten Stand bei 1,15170. Der deutsche Einzelhandelsumsatz liegt mit 2,3% weit über den Erwartungen. Die Inflation in Deutschland stieg auch höher als vorhergesagt: 2,2% YoY für europäische und deutsche Maßnahmen. Auch in Spanien bleibt die Inflationsrate robust. Sie lag bei 2% und übertraf auch die frühen Prognosen. Nach einer langen Zeit des Untergangs scheint die Erholung des Frühlings echt zu sein. Vielleicht trägt das raue Winterwetter die ganze Schuld.

EURUSD erholt sich

Der ADP NFP lag bei 178.000, man hatte für Mai 190.000 erwartet. Darüber hinaus wurde die Zahl für April deutlich nach unten korrigiert: 163.000 statt 204.000 wie ursprünglich berichtet. Auch der BIP-Bericht für das erste Quartal blieb hinter den Erwartungen zurück: 2,2% jährliches Wachstum nach der zweiten Veröffentlichung statt 2,3% wie zuvor prognostiziert. Die Anleger waren auf der Suche nach einem Ende des bärischen Trends. Insofern hat das Währungspaar deutlich an Dynamik gewonnen und entwickelt sich zugunsten des Euros. Das Paar hat über 150 Punkte gegenüber dem 10-Monats-Tief vom Dienstag dazu gewonnen. Diese Aufwärtstrendbewegung wird von vielen als Aufschub betrachtet, da sich die italienischen Staats- und Regierungschefs bewegt haben, um die politischen Turbulenzen abzuschwächen und potentiell disruptive Neuwahlen zu vermeiden.

EURUSD Hourly
EURUSD Stunden-Chart

Abgesehen von den Entwicklungen in Italien blicken die Anleger auch auf die Verbraucherpreisdaten der Eurozone, die um 0900 GMT veröffentlicht werden sollen. Die Inflation dürfte sich im Mai auf 1,6% beschleunigt haben. Allerdings gab es auch auf den Märkten die Nachricht, dass die Vereinigten Staaten doch nun planen, Zölle auf Stahl und Aluminium, die aus der Europäischen Union importiert werden, zu erheben. Die Anleger warten nun ab, wie sich die Dinge entwickeln werden, bevor sie riesige Wetten platzieren. Sollten sich die VPI-Daten in der Eurozone, die wir für heute erwarten, als positiv herausstellen, könnte das Währungspaar oberhalb der Marke von 1,16 notieren. Es ist wahrscheinlich, dass das Paar während des Handels in Nordamrika mindestens die 1,1730 erreicht. Die erwartete Unterstützungs- und Widerstandsspanne für das Paar liegt bei 1,1640 / 1,1603 / 1,1561 und 1,1690 / 1,1719 / 1,1730.