BITCOIN: Der Befreiungsschlag

Der Bitcoin (BTCUSD) hatte unterhalb des im April bei rund 64.000 USD verzeichneten Rekordhochs eine obere Umkehr in Gestalt einer Kopf-Schulter-Formation vollzogen. Der anschließende Abverkauf ließ die Notierung bis auf im Tief 28.600 USD einbrechen. Oberhalb dieser Marke etablierte der Coin eine breite Trading-Range, die sich bis 41.342 USD erstreckte.

Mittelfristiges Kaufsignal

Dem Coin gelang es nun sowohl die Trading-Range noch oben aufzulösen als auch zugleich die Abwärtstrendlinie vom Rekordhoch zu brechen. Dieses bullishe Signal beförderte ihn bis auf ein Rallyhoch bei 48.190 USD. Darunter konsolidiert die Notierung nun den jüngsten Kursschub. Wir erwarten letztlich eine Fortsetzung des Aufwärtstrends in Richtung der Zielregion bei 56.600 Punkten. Zwischenetappen lassen sich bei 51.600 USD und 53.500 USD ausmachen. Ein prozyklischen Anschlusskaufsignal entstünde mit dem Ausbruch aus der aktuellen Konsolidierung über 48.190 USD.

Rücksetzer voraus?

Mit Blick auf die kurzfristig noch überkaufte markttechnische Ausgangslage erscheint uns vorgeschaltet ein deutlicherer Pullback in Richtung 43.800 USD und 40.900-42.600 USD möglich. Erst unterhalb der letztgenannten Zone käme es zu einer Eintrübung der Situation mit unmittelbarem Abwärtsrisiko in Richtung 37.300 USD.

Hinweis:

Trotz sorgfältiger Analyse übernimmt Global Investa keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Die bereitgestellten Informationen stellen insbesondere keine Anlageberatung, Kaufempfehlung oder Anlagevermittlung dar und können keinesfalls eine anleger- und anlagegerechte Beratung durch einen professionellen Anlageberater, der die individuellen wirtschaftlichen Verhältnisse und den Erfahrungsstand des Kunden berücksichtigt, ersetzen.

ETHEREUM: Bullen am Ruder

Der Ethereum (ETHUSD) hatte im Rahmen der steilen Rally von der zentralen Unterstützungszone bei 1.700/1.730 USD die mehrwöchige Abwärtstrendlinie sowie anschließend die horizontale Widerstandszone bei 2.410 USD aus dem Weg räumen können. Damit konnten die von uns für den Fall des Überschreitens der Marke von 2.050 USD anvisierten Kursziele nicht nur erreicht, sondern bereits übertroffen werden. Die nachhaltige Überwindung der 2.410 USD führte zu einer weiteren Aufhellung der technischen Ausgangslage. Aktuell befindet sich der Kurs an einer relevanten Widerstandszone im Konsolidierungsmodus unterhalb des zuletzt markierten 8-Wochen-Hochs bei 2.699 USD.

Im Konsolidierungsmodus

Mit Blick auf die überkauften markttechnischen Indikatoren könnte sich die Verschnaufpause zeitlich und preislich ausdehnen. Unterhalb des bisherigen Konsolidierungstiefs bei 2.507 USD würden wir zumindest einen Test der Zone 2.410-2.464 USD für wahrscheinlich erachten. Darunter entstünden kurzfristige Abwärtsrisiken in Richtung 2.317 USD und 2.108-2.151 USD. Erst unterhalb der letztgenannten Unterstützungsregion würde das von uns favorisierte Szenario weiter steigender Notierungen in Frage gestellt. Negiert würde es schließlich mit einem Rutsch unter 1.997 USD.

Wohin geht die Reise?

Als mögliches Kursziel auf der Oberseite fungiert derzeit die zentrale Widerstandszone bei 2.847-3.000 USD. Preisliche Bestätigungen für einen Vorstoß an diese Hürde lägen in einem Anstieg über die nächsten Barrieren bei 2.641 USD, 2.666 USD und 2.699 USD. Unter Chance-Risiko-Aspekten bevorzugen wir jedoch Neuengagements in Kursschwäche hinein.

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Märkte im Blick: DAX, Gold, Bitcoin, Brent-Öl, …

Aktien

An den Aktienmärkten sorgten in der vergangenen Woche vor allem die chinesischen Regulierungsbehörden für schlechte Stimmung. Zum Wochenstart kündigten diese an, dass Unternehmen, die Lehrprogramme für die Schulen anbieten künftig keine Gewinne mehr erzielen dürften. Diese weitere Regulierungsattacke ließ die Indizes in China und Hongkong einbrechen und mit neuen Jahrestiefs in Bärenmärke nach klassischer Wall-Street-Definition (20% Verlust vom Rallyhoch) übergehen.

Die US-Notenbank hielt auf ihrer Sitzung wie allgemein erwartet die Geldschleusen weit geöffnet. Jerome Powell lieferte noch keine konkreten Signale in Richtung einer Reduktion der Anleihekäufe (Tapering) in Höhe von derzeit 120 Milliarden USD monatlich. Allerdings werteten Marktbeobachter die Aussage der Notenbanker, dass die Wirtschaft „Fortschritte auf dem Weg“ zu den anvisierten Beschäftigungs- und Inflationszielen gemacht habe, als erstes vorsichtiges Signal für einen solchen Schritt. Die meisten Experten dürften derzeit das vierte Quartal als möglichen Startpunkt im Auge haben.

Veröffentlichte Konjunkturdaten boten überwiegend ein schwächer als erwartetes Bild. Der vielbeachtete ifo-Geschäftsklimaindex sank im Juli unerwartet von zuvor 101,7 auf 100,8 Punkte. Experten hatten hingegen im Schnitt einen Anstieg auf 102,5 Punkte prognostiziert. In den USA enttäuschten die Neubauverkäufe, das BIP und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Der S&P Global 1200, der die weltweite Aktienmarktentwicklung widerspiegelt, gab auf Wochensicht um 0,28 Prozent nach. S&P 500 und DAX sahen Abschläge von 0,38 beziehungsweise 0,80 Prozent. Rohstoffwerte, Energiewerte und Finanzwerte gehörten mit Blick auf die globale Sektorenperformance zu den größten Gewinnern. Zyklische Konsumwerte und Kommunikationsdienstleister standen hingegen unter Druck.

Devisen

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar im Wochenverlauf deutlich ab. Der Dollar-Index sank um 0,87 Prozent auf 92,09 Punkte. EUR/USD stieg um 0,82 Prozent auf 1,1867 USD. Eine kräftige Rally war bei den Kryptowährungen zu beobachten. Der Bitcoin haussierte um rund 26 Prozent auf 41.500 USD. Ethereum sprang um fast 19 Prozent auf 2.580 USD nach oben.

Rohstoffe

An den Rohstoffmärkten orientierten sich die Preise überwiegend nordwärts. Der S&P GSCI Index für 24 Spotpreise kletterte im Wochenvergleich um 1,62 Prozent auf 541,12 Punkte. Vor allem Industriemetalle und Öl waren gesucht. Als Sektor im Minus notierten lediglich Soft-Commodities. Comex-Kupfer stieg um 1,87 Prozent auf 4,48 USD. Brent-Öl verteuerte sich um 3,01 Prozent auf 76,33 USD. Gold handelte 0,60 Prozent fester bei 1.813 USD.

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GOLD dreht massiv auf

Der Goldpreis (XAUUSD) profitierte von der US-Notenbanksitzung FED am vergangenen Mittwoch. Bereits am späten Abend der Sitzung selbst, schraubte sich das edle Metall über die Marke von 1.800 USD, um insbesondere während des Handels am Donnerstag die Widerstandszone rund um 1.830 USD zu attackieren. Statistisch ist der Freitag ein bullischer Wochentag und auch die Saisonalität für den bevorstehenden Handelsmonat August verspricht eine freundliche Entwicklung. Sollte sich Gold daher über 1.830 USD etablieren können, so erscheinen weitere Zugewinne bis 1.848 USD und darüber hinaus bis zum Hochpunkt des Juni-Auftakts bei rund 1.915 USD möglich.

Vermieden sollte hingegen ein nochmaliger Rückgang unter 1.800 USD. In diesem Fall bestünde die Gefahr, dass Gold die Zone um 1.795 USD nachhaltig aufgibt. In der Konsequenz wären weitere Verluste bis 1.780 USD und darunter bis mindestens 1.750 USD einzukalkulieren.

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BITCOIN: Hürden voraus?

Der Bitcoin (BTCUSD) hatte unterhalb des im April bei rund 64.000 USD verzeichneten Rekordhochs eine obere Umkehr in Gestalt einer Kopf-Schulter-Formation vollzogen. Der anschließende Abverkauf ließ die Notierung bis auf im Tief 28.600 USD einbrechen. Oberhalb dieser Marke etablierte der Coin eine breite Trading-Range, die sich bis 41.342 USD erstreckt.

Ausbruch nach der Konsolidierung?

Mit dem jüngsten Kursschub spurtete er innerhalb nur weniger Handelstage von der unteren Begrenzung der Stauzone bis an deren oberes Ende. Dort ging die Kryptowährung gestern in den Konsolidierungsmodus über. Wir erachten das mittelfristige Chartbild als neutral innerhalb der etablierten Stauzone. Erst ein nachhaltiger Ausbruch würde einen belastbaren Hinweis auf die Richtung des nächsten mittelfristigen Trends liefern. Mit Blick auf die Oberseite erachten wir dabei die Wahrscheinlichkeit für einen möglichen Fehlausbruch als erhöht. Dies liegt an mehren in unmittelbarer Nähe befindlichen weiteren bedeutsamen Hürden, die im Rahmen eines Ausbruchs getestet werden könnten.

 

Bitcoin_BTCUSD_Chartanalyse_H4
Bitcoin_BTCUSD_Chartanalyse_H4

Erweiteter Long-Trigger-Bereich

Diese Hürden (38,2%-Fibonacci-Retracement, Horizontalwiderstand, Abwärtstrendlinie vom Rekordhoch) bilden ein Widerstandscluster bei aktuell 42.465-43.300 USD. Ein Break über 41.342 USD würde unseres Erachtens einen zeitnahen Test dieses Clusters nahelegen. Erst falls die 43.300 USD-Marke anschließend ebenfalls über mehrere Tage hinweg überwunden wird, würde deutlicheres Potenzial in Richtung 46.700/47.000 USD und anschließend 50.000/51.000 USD freigesetzt. Mit Blick auf die Unterseite verfügt der Coin über potenzielle kurzfristige Auffangbereiche bei 38.200 USD und 36.400-37.000 USD. Mit einem nachhaltigen Rutsch unter die letztgenannte Zone würde sich das technische Bild in diesem Zeitfenster eintrüben.

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DAX: War es das jetzt?

Nachdem es dem DAX nicht gelungen war, die Hürde bei 15.803 Punkten per Tagesschluss zu überwinden, rutschte er am 15. Juli wieder unter die zuvor überwundene Abwärtstrendlinie zurück. Bei 15.049 Punkten endete der anschließende Kursverfall und es startete eine dynamische Erholung an die genannte Trendlinie. Dort einsetzende Gewinnmitnahmen drückten die Notierung am Dienstag wieder unter die 50-Tage-Linie.

Hohe Nervosität

Die jüngsten volatilen Bewegungen im Index spiegeln eine hohe Nervosität unter der Marktteilnehmern wider. Fehlausbrüchen auf der Oberseite folgen Fehlausbrüche auf der Unterseite. Der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt derweil intakt. Wir gestehen dem Index noch eine Rest-Chance auf ein zeitnahes Abarbeiten der noch offenen Kursziele bei aktuell 15.925-16.000 Punkten, 16.111 Punkten und (maximal) 16.187 Punkten zu. Hierzu bedarf es jedoch eines zügigen Ausbruches über die beiden Widerstandsbereiche bei 15.650-15.681 Punkten (Tagesschlusskursbasis) und 15.811 Punkten.

Korrektur voraus

Ab August fällt der saisonale Rückenwind weg. Sowohl die „normale“ Saisonalität als auch der typische Kursverlauf im Vorfeld von Bundestagswahlen lassen uns dann den Übergang in eine ausgeprägte Schwächephase erwarten. Ein erstes Warnsignal für die Bullen entstünde mit einem Tagesschluss unterhalb der Kurslücke bei 15.444 Punkten, die gestern intraday geschlossen wurde. Unmittelbar bearishe Kurzfrist-Signale entstünden nun im Falle der Verletzung der bedeutenderen Supportbereiche bei 15.300-15.350 Punkten und 15.049 Punkten. Als mittelfristig kritisch erachten wir die breite Akkumulationszone bei 14.816-14.961 Punkten.

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Ripple: bullisher Ausbruch

Nachdem der Ripple ausgehend vom 3-Monats-Tief bei 0,5097 USD im Juni eine Erholungsrally bis auf 0,7331 USD gestartet hatte, kam es in den vergangenen Wochen zu einem Schwächeanfall und einem erneuten erfolgreichen Test des Tiefs. Der jüngste Kursschub beförderte den Coin schließlich schwungvoll über die Abwärtstrendlinie vom Rallyhoch.

Bodenbildung voraus?

Das kurzfristige Chartbild hat sich damit aufgehellt. Zur Generierung eines belastbaren mittelfristigen Bodens bedürfte es nun noch einer nachhaltigen Überwindung der Marke von 0,7331 USD. Wir erachten die Wahrscheinlichkeit für zumindest eines Vorstoßes an diese kritische Hürde als hoch, solange der Support bei 0,5911 USD nicht unterschritten wird. Mit einem Break über die genannte Hürde würden wir einen fortgesetzten Anstieg in Richtung 0,7900 USD, 0,8536 USD und 0,9300 USD für möglich halten.

Support im Fokus

Ein Rutsch unter 0,5911 USD und anschließend 0,5754 USD würde das technische Bias hingegen unmittelbar auf bearish drehen. In diesem Fall würden wir ein zeitnahes Wiedersehen mit der mittelfristig kritischen Unterstützungszone bei 0,5097/0,5162 USD favorisieren. Deren signifikante Unterschreitung würde unseres Erachtens für eine unmittelbare Fortsetzung des übergeordneten Abverkaufs vom Rekordhoch in Richtung der Zone 0,32-0,43 USD sprechen.

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GOLD: Ausblick und Kursziele

Goldpreis – Analyse vom 26. Juli 2021

(Betrachtung im H4 Chart)

Nach einem kurzen Ausreißer in Richtung Norden verharrt der Goldpreis (XAUUSD) weiterhin in einer seitwärts gerichteten Range mit klaren Begrenzungen auf der Ober- wie auch Unterseite.

Zu den signifikanten und mehrfach angehandelten Zonen gehört das Unterstützungsniveau zwischen 1.797-1.790, das Zwischenhoch bei 1.808 sowie das aktuell obere Begrenzungsniveau zwischen 1.814-1.818. Erst ein Bruch durch die besagten Zonen dürfte für einen nachhaltigen Reaktionsimpuls und entsprechenden Anschlusskäufen sorgen.

Starker SUPPORT

Auf der Unterseite ist der Goldpreis durch die Unterstützungs-Zone zwischen 1.797-1.790 gut abgesichert. Diese Akkumulations-Zone wurde seit dem 17. Juni bereits mehrfach angehandelt und ist charttechnisch somit als recht markant einzustufen. Alles oberhalb dieser Zone kann in Form von LONGS bis in das Zwischenhoch bei 1.808 begleitet werden. An dieser Stelle liegt das seit 13. Mai bestätigte Hoch. Eine weitere Ausdehnung findet sich bis an das obere Begrenzungsniveau (rote Zone) bei 1.814-1.818. Sollte im weiteren Verlauf kein Bruch durch die 1.818 gelingen, sind unterhalb des Widerstandsbereiches erneut die SHORTS zu favorisieren.

Bruch der mehrtägigen RANGE

Kommt es hingegen zu dem besagten Bruch auf der Oberseite, sind Kursziele bis an das Zwischenhoch bei 1.825 und an das darüberliegende markante Begrenzungsniveau 1.830-1.834 (obere rote Zone) zu erwarten. Eine weitere Ausdehnung auf der Oberseite würde das charttechnische Bild äußerst bullisch stimmen und zu Anschlusskäufen auf der Long-Seite führen.

Fokus bleibt fortan auf dem SUPPORT

Sollte das zuvor starke SUPPORT LEVEL bei der Marke von 1.790 jedoch nicht mehr verteidigt werden können, geht es ad hoc eine ganze Etage tiefer. Mit einem dynamischen Reaktionsimpuls und Kurszielen bis an das Unterstützungsband bei 1.769-1.765 sowie einem erneuten Test der 1.750 (Tief vom 29. Juni) ist dann zu rechnen.

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NASDAQ 100: alles bullish?

Der Nasdaq 100 hatte seinen Aufwärtstrend zunächst bis auf ein Rekordhoch bei 15.002 Punkten fortsetzen können. Dort leitete ein bearisher Doji im Tageschart am 13. Juli einen Rücksetzer ein. Zum Wochenstart bildete der Index ein Korrekturtief bei 14.455 Punkten aus. Seither kennt der technologielastige Index nur noch den Weg nach oben. Nach vier Plustagen in Folge markierte er am Freitag schließlich ein neues Allzeithoch bei 15.126 Punkten.

Bullenmarkt bestätigt

Der übergeordnete Bullenmarkt wurde damit formal bestätigt. Potenzielle nächste Kursziele aus der Fibonacci-Analyse sehen wir bei 15.151/15.211 Punkten, 15.340 Punkten und 15.549-15.581 Punkten. Ein erstes Warnsignal für das bullishe Szenario würden wir in einem signifikanten Tagesschluss unterhalb des Supports bei 15.000/15.002 Punkten erblicken. In diesem Fall hätte sich der Ausbruch vom Freitag als Fehlausbruch entpuppt.

Warnsignale

Mit Blick auf die überhitzten und teilweise bearish divergierenden markttechnischen Indikatoren, die schwache Marktbreite, die Euphorie signalisierenden Sentimentindikatoren und die ab August Gegenwind liefernde Saisonalität, halten wir die Wahrscheinlichkeit für eine ausgeprägte mittelfristige Korrekturphase für weiterhin hoch. Unterhalb von 15.000/15.002 Punkten entstünden Abwärtsrisiken in Richtung zunächst 14.320-14.455 Punkte. Darunter würde ein fortgesetzter Rücksetzer in Richtung 13.773/13.844 Punkte indiziert. Der übergeordnete Aufwärtstrend würde hierdurch aus heutiger Sicht noch nicht gefährdet.

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Märkte im Blick: DAX, Bitcoin, Gold, Kupfer, …

Aktien

Den Aktienmärkten gelang es in der vergangenen Woche, eine zum Wochenanfang zu beobachtende deutliche Kursschwäche wieder wettzumachen. Für die US-Indizes S&P 500 und Nasdaq 100 reichte es zum Wochenschluss sogar für neue Rekordstände. Der S&P Global 1200, der die weltweite Aktienmarktentwicklung widerspiegelt, kletterte auf Wochensicht um 1,21 Prozent. DAX und S&P 500 verzeichneten Zugewinne von 0,83 und 1,96 Prozent.

Auslöser für die zwischenzeitliche Kursschwäche waren die nach oben schnellenden Inzidenzzahlen aufgrund der grassierenden Delta-Variante des Coronavirus. Hierzulande trübte auch die Hochwasserkatastrophe die Anlegerstimmung. Im weiteren Wochenverlauf nahm die Zuversicht jedoch wieder zu. Angeführt von der Wall Street starteten die Börsen wieder durch. Stützend wirkte die bislang sehr positiv verlaufende Bilanzsaison.

Die EZB bekräftigte zudem nach ihrer Sitzung einmal mehr das Festhalten an ihrer ultralockeren Geldpolitik bis zum Erreichen ihres nun neu definierten Inflationsziels. Rückenwind von der konjunkturellen Seite lieferten diesseits des Atlantiks die Markit-Einkaufsmanagerindizes am Freitag. So kletterte der Sammelindex für die Eurozone im Juli nach der ersten Auswertung von zuvor 59,5 auf 60,6 Punkte.

Das ist der höchste Stand seit 21 Jahren. In den USA stellten sich die makroökonomischen Veröffentlichungen jedoch nicht ganz so erfreulich dar. Der Sammelindex gab dort den zweiten Monat in Folge nach auf 59,7 nach zuvor 63,7 Punkte. Zuvor hatten bereit die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe negativ überrascht.

Devisen

Am Devisenmarkt hielten sich die Ausschläge in den Hauptwährungen in sehr engen Grenzen. Der Dollar-Index rückte auf Wochensicht um 0,20 Prozent auf 92,90 Punkte vor. EUR/USD gab um 0,29 Prozent auf 1,1771 USD nach.

Bei den Kryptowährungen ging es ganz überwiegend aufwärts. Der Bitcoin konnte sich von seiner bereits mehrfach getesteten Supportzone bei 30.000 USD abstoßen und notierte bis zum Freitag bereits wieder über der Marke von 34.000 USD. Bei Ethereum bot sich charttechnisch ein ähnliches Bild. Der Coin notierte am Freitag bereits wieder knapp unter der Marke von 2.200 USD nachdem zum Wochenstart ein weiteres Tief bei knapp oberhalb von 1.700 USD ausgelotet wurde.

Rohstoffe

An den Rohstoffmärkten bot sich in der Berichtswoche ein uneinheitliches Bild. Der S&P GSCI Index für 24 Spotpreise stieg trotz eines festeren Dollars um 0,82 Prozent auf 532,48 Punkte. Stark gesucht waren Energierohstoffe und Industriemetalle. Deutlich abwärts tendierten hingegen Edelmetalle und Agrarrohstoffe.

Gold verbilligte sich um 0,73 Prozent auf 1.802 USD. Platin und Silber gaben gar um 4,25 und 2,18 Prozent nach. Brent-Öl verteuerte sich nach einer Berg- und Talfahrt um 0,69 Prozent auf ein Wochenhoch bei 74,10 USD. US-Erdgas haussierte um 10,50 Prozent auf ein Mehrjahreshoch bei 4,04 USD. Hier beflügelte die Hitzewelle in den USA mit der erhöhten Nachfrage nach Strom für Klimaanlagen. Kupfer stieg an der Comex um 1,78 Prozent auf ein Monatshoch bei 4,40 USD.

Einen guten Start in die neue Woche,
Ihr Team von Global Investa

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