Euro fällt am Freitag, Unterstützung unterhalb

Am Freitag fiel der Euro gegenüber dem US-Dollar zunächst im Laufe des Tages, vielleicht, weil man sich des Risikos entledigen wollte, nachdem weitaus weniger eindrucksvolle deutsche Wirtschaftsdaten veröffentlicht worden waren. Bei 1,1725 war es zu einem leichten Aufschwung gekommen. Es sieht derzeit danach aus, dass sich der Trend umkehren sollte und wir die Marke von 1,1850 ansteuern. Das ist ein Bereich, bei dem es in der Vergangenheit zu massivem Widerstand gekommen ist. Jetzt unterziehen wir diesen Bereich erneut einer Prüfung, vielleicht zieht das ja Käufer an diesem Punkt an, welche den Euro wieder nach oben treiben möchten.

Das wöchentliche Kerzen-Muster ist eine Art Shootingstar, aber es ist kein perfektes Muster. Ich glaube, dass am Markt weiterhin diejenigen Anleger unterwegs sein werden, die nach Werten Ausschau halten, vor allem dann, wenn es uns gelingt, uns der Eskalationen, den Sorgen um einen Handelskrieg und natürliche schlechte Schlagzeilen zu entledigen. Der Markt wird unbeständig und unruhig notieren. Aber mit Blick auf die längerfristigen Diagramme sieht es so aus, dass wir, nach dem Hammer-Muster der letzten Wochen, uns stabilisieren könnten. Das könnte selbstverständlich zu einer Aufwärtsbewegung führen, zumindest für die kommenden Wochen.

Auf der Tagesordnung für das Treffen der Europäischen Zentralbank am 14. Juni wird man darüber sprechen, die quantitative Lockerung zu beenden. Falls es dazu kommt, könnte das zu einer zinsbullischen Entwicklung beim Euro führen.

Euro steigt nach Andeutungen über das Ende der QE

Der Euro fiel in der vergangenen Woche, erholte sich aber deutlich von der Marke bei 1,15. Durch diese Trendumkehr sieht es auf jeden Fall derzeit danach aus – schließlich waren wir lange genug überkauft. Letztendlich denke ich, dass die 1,15-Marke weiterhin massiv unterstützt werden sollte. Vor diesem Hintergrund wäre es eine Katastrophe, falls wir unterhalb die 1,15 fallen würden. Allerdings scheint es so, als ob der massive Aufschwung, den wir uns gebildet haben, darauf hindeutet, dass wir noch steigen. Die 1,18 könnte dann ein Ziel sein, vielleicht sogar die 1,20 – allerdings nur, wenn „Ruhe im italienischen Karton“ ist.

Diese deutliche Trendwende stellt eine Möglichkeit zum Kauf dar, da es bei 1,17 sowie 1,1650 reichlich Unterstützung gibt. Ich versuche, mich bei kurzfristigen Rückgängen stets mit einer kleinen Position einzudecken und füge dann jedes Mal eine weitere hinzu, wenn der Markt zu einem neuen Hoch ausbricht. Es bleiben aber immer noch volatile Zeiten, da in der Welt derzeit so viel geschieht. Italienische Anleihen und Banken stellen hier natürlich einen großen Faktor dar, wenn man über den Handel nachdenkt, also bedenken Sie immer die ganze Situation. Ich bin fest der Meinung, dass dieser Markt viel zu schnell ausverkauft war, insofern machte dieser Rückgang wenigstens Sinn.

Euro/Dollar-Prognose Video 07.06.18

Euro fällt leicht zurück am Dienstag

Der Euro fiel während der Handelssitzung am Dienstag und erreichte die Marke von 1,1650. Das ist ein Bereich, der unterstützend wirkt, da wir gesehen haben, wie Käufer mehr als einmal in diesen Markt eingestiegen sind. Wenn wir von diesem Punkt aus einen gewissen Aufschwung sehen, sollte sich die Konsolidierung fortsetzen. Unabhängig davon hat der Wochen-Chart ein massives Hammer-Muster ausgebildet. Aufgrund dessen wird es auf jeden Fall Käufer geben – man muss nur ggf. etwas warten. Wenn wir die Marke von 1,1750 überwinden, wird der Markt noch höher steigen können. Derzeit stellt es eine gute Strategie dar, nur kleine Teile zu kaufen, es sei denn, die Situation in Italien verschlechtert sich weiter. An diesem Punkt denke ich, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis Rom wieder für stabile Verhältnisse sorgt.

Der US-Dollar ist etwas überkauft, daher hatte der Aufschwung viel Sinn gemacht. Ich glaube, dass man durchaus einen Rallye-Versuch starten könnte – einfach wird das aber nicht. Ehrlich gesagt, ist dies ein Markt, an dem es viel „Lärm“ gibt. Da er aber weiterhin wechselhaft reagiert, existieren auch im Allgemeinen mehrere Möglichkeiten einzusteigen. Dass die Marke um 1,15 gehalten werden konnte, hat sich ausgezahlt. Die Frage ist nun, ob wir diesen Aufschwung fortsetzen können. Wenn wir unter die 1,15-Marke fallen, werden wir wohl noch tiefer fallen.

EUR/USD Prognose-Video 06.06.2018

Euro bricht am Montag im Handel etwas aus

Der Euro stieg während der Handelssitzung am Montag deutlich, er hat die Marke von 1,17 durchbrochen. Wir hatten uns ein wenig zurückgezogen, aber ich denke, es ist soviel an Unterstützung unterhalb dieser Marke vorhanden, besonders wenn man bedenkt, dass es zu einem solch starken Hammer-Muster auf dem Wochen-Chart gekommen ist. Ich bin aber immer noch der Meinung, dass der Euro überverkauft ist. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Bewegungen fortsetzen, zu denen es Ende letzter Woche gekommen war.

Sobald sich die Probleme in Italien etwas abschwächen, sollte der Markt weiter ansteigen. Längerfristig gehe ich aber von größeren Problemen innerhalb der Europäischen Union aus. Somit ist es wahrscheinlich, dass sich die volatile Lage fortsetzen wird. Letztlich wird es zu Verkäufen kommen. So ein Aufprall ist allerdings schon etwas länger überfällig gewesen. Der darunter liegende Wert von 1,15 in den längerfristigen Charts stellt eine Art „Boden“ dar, da dieser gut mit dem bisherigen Widerstand auf der Wochen-Chart übereinstimmt. Insgesamt gehe ich davon aus, dass die Value-Anleger schon bald auf der Oberfläche erscheinen werden. Die Cluster, zu denen es am Donnerstag wie auch am Freitag gekommen ist, zeigen mir, dass man definitiv an long-Positionen Interesse hat. Da der Dollar trotz der starken Arbeitsmarktdaten nicht weiter gestiegen ist, sagt mir zudem, dass es vielleicht doch nicht mehr so viele Leute gibt, die Dollar kaufen wollen.

EUR/USD Prognose-Video 05.06.2018

Euro erholt sich am Freitag

Das EUR/USD-Währungspaar hat sich am Freitag hin und her bewegt, wir „tänzeln“ um die Marke von 1,17. Dies ist ein Bereich, der meiner Meinung nach weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Verkäufer zurückkommen. Von dieser Marke aus könnte uns ein kurzfristiger Ausbruch gelingen, da wir viel zu schnell und übertrieben gefallen sind. Allerdings wird dieser Aufschwung wohl eher eine kurze Erleichterung darstellen. Insofern sollten Sie nach Anzeichen von Schwäche Ausschau halten, um wieder verkaufen zu können. Wenn Sie sich genügend lange gedulden, sollten Sie auch ein resistives Kerzen-Muster finden. Ehrlich gesagt, sieht es so aus, als ob wir uns bemühen, eine zinsbullische Haltung beizubehalten. Daher würde ich, falls wir unter 1,16 fallen, wieder short handeln, da der Markt ganz sicher die Marke von 1,15 einer Prüfung unterziehen wird.

Letztlich ist dies ein Markt, in dem sehr „lautstark“ gehandelt wird – der Hochfrequenzhandel hat schon die Fährte aufgenommen. Leider ist es für den einzelnen Händler sehr schwierig, voranzukommen, wenn man nicht das große Bild sieht. Allgemein gehe ich davon aus, dass dieses Paar weiterhin die Marke unterhalb der 1,15 einer Prüfung unterziehen wird. Sollten wir unter diese Marke fallen, ist es wahrscheinlich, dass es danach noch viel tiefer geht. Generell sollte sich der US-Dollar weiterhin besser entwickeln als die meisten Währungen. Vielleicht greifen wir aber mit dieser Prognose dem Marktgeschehen ein bisschen zu weit vor.

Der Euro hatte es am Donnerstag schwer

Der Euro erholte sich ein wenig während der Handelssitzung am Donnerstag und versuchte, seinen Aufwärtstrend fortzusetzen. Allerdings scheinen am Horizont Anzeichen von Besorgnis aufzukommen. Ich mag den längerfristigen Abwärtstrend in diesem Paar, und ich glaube, dass der USD-Dollar an Stärke gewinnen wird. Es gibt immer noch viele Probleme in Italien. Obwohl es zu deutlichen Rückschlägen gekommen ist, wird diese Angelegenheit, auf lange Sicht betrachtet, aber keine große Problematik darstellen. Wir haben uns um 200 Pips erholt, sind allerdings zuvor um 1000 Pips gefallen. Mit anderen Worten, wir haben nur etwa 20% des Ausverkaufs zurückerobert.

Daher werden die nächsten Wochen sehr spannend sein, denn die Marke von 1,15 besitzt große Auswirkungen, da sie zuvor einen starken Widerstand dargestellt hatte. Ich denke, es wird eine Menge kosten, um diese Marke zu durchbrechen, aber sie ist eine wichtige Marke, sodass es mir schwer fällt zu glauben, dass wir es zumindest nicht noch einmal versuchen werden. Falls die Italiener die Situation unter Kontrolle bekommen, ist es wahrscheinlich, dass wir höher steigen sollten. Die Zinsunterschiede begünstigen den Dollar insgesamt. Sollten wir allerdings unter die 1,15 fallen, wird es vermutlich in 100er-Schritten weiter nach unten gehen. Momentan glaube ich, dass wir auf kurze Sicht tiefer notieren werden, also werde ich in diesem Marktumfeld nicht mehr kaufen.

EUR/USD Analyse-Video 01.06.18

Euro springt am Mittwoch deutlich vom Hauptniveau ab

Der Euro hat sich während der Handelssitzung am Mittwoch wie erwartet deutlich erholt. Die Marke von 1,15 zu erreichen ist nicht nur psychologisch wichtig, sondern auch für die längerfristigen Charts strukturell von Bedeutung. Es erscheint als sinnvoll, dass es zu signifikanten Bewegungen kommen wird. Das ist jedoch kein Grund zum Kauf. Denn derzeit gibt es noch jede Menge Unruhe in der Europäischen Union, in Form von Italien. Zwar gab es in letzter Zeit einen Aufschub und es zeichnet sich ab, dass doch noch eine Regierungsbildung zustande kommen wird. In Bezug auf die Verschuldung existieren aber immer noch große Bedenken.

Ich glaube, dass wir uns in einer Art „totem Katzensprung“ befinden, was bedeutet, dass die Verkäufer irgendwann wieder zurückkommen werden. Die Frage ist bloß: Wann wird das genau sein? Ich denke, dass eine Erholung von 130 Pips in kurzer Reihenfolge sinnvoll ist, wenn man sich die längerfristigen Charts betrachtet. Es wird aber meiner Meinung bald zu Erschöpfungserscheinungen kommen und man wird nochmals die psychologisch wichtige Marke von 1,15 angehen. Sollte man an dieser Marke scheitern, könnte sich das langfristig sehr negativ für den Euro auswirken. Nachdem, was wir alles an „bärischen Druck“ wahrnehmen konnten, liegt dies tatsächlich im Bereich des Möglichen. Vergleicht man all diese Probleme mit den steigenden Zinsen in den USA, weiß man, warum dieser Markt weiter fällt.

Euro/Dollar-Prognose Video 31.05.18

Euro fällt deutlich am Dienstag und testet die Unterstützungsmarke

Das EUR/USD-Währungspaar ist im Handelsverlauf am Dienstag deutlich gefallen. Es notierte gerade mal über der Marke von 1,15, bevor es deutlich fiel. Es liegen noch einige Widerstandsbarrieren vor uns. Falls wir unter die 1,15 fallen, könnte es mit dem Markt noch tiefer gehen. Ich denke, dass der Markt im Allgemeinen sehr negativ eingestellt gewesen ist. Daher macht Sinn, dass die Ängste, die aus Italien kommen, den Euro weiterhin plagen. Gleichzeitig haben wir in den Vereinigten Staaten eine Zinserhöhung durchgemacht, die auf diesem Markt weiterhin einen starken Abwärtsdruck ausübt. Falls wir unter die 1,15 brechen, wäre der Weg für die 1,13 frei.

Es müsste in der Tat zu einer starken Bewegung und genügend Dynamik kommen, damit wir unter die 1,15 fallen. Allerdings schlägt einem ein starker Gegenwind aus Europa entgegen. Insofern würde mich das nicht überraschen. Ich denke, dass die Märkte weiterhin sehr unberechenbar sein werden. Sie sollten aber auf die Anleihemärkte in Italien achten – sie werden vermutlich der Indikator dafür sein, wie sich alles weitere entwickelt. Der US-Dollar sollte während des größten Teils des Sommers weiter zulegen.

EUR/USD Prognose-Video 30.05.2018

Euro fällt deutlich am Montag, starker Druck auf italienische Anleihen

Das EUR/USD-Währungspaar verfügte ursprünglich über einen höheren Abstand, pegelte sich aber sich bei 1,1725 ein. Dann fiel alles auseinander und wir näherten uns der Marke von 1,16 – schon war der jüngste Aufwärtstrend auf und davon. Ich vermute, dass wir jetzt die 1,1550 anvisieren, da dies die Untergrenze der derzeitigen Bewegung darstellt. Sollten wir jedoch unterhalb der Marke von 1,15 notieren, könnte es ungemütlich werden. Ich weiß nicht, ob es dazu kommen wird. Aber falls es zu Erholungsbewegungen kommt, sollte man diese Chance zum Verkauf nutzen.

Letztendlich wird das Niveau von 1,20 eine große Barriere darstellen und ich denke, dass es sehr schwierig sein wird, in diesem Markt langfristig Positionen zu kaufen. Wir befinden uns eindeutig in einem Abwärtstrend und es gibt viel zu viele Unsicherheiten, wenn es darum geht, dass die Europäische Union Geld gegen den Dollar aufbringt, der aufgrund der steigenden Zinsen natürlich an Stärke gewinnt. Das beobachten wir schon seit einiger Zeit. Es wird erhebliche Anstrengungen erfordern, um an den Dingen etwas zu ändern – obgleich ich kurzfristig nicht sehe, wie es dazu kommen könnte.

EUR/USD Prognose-Video 29.05.2018

Europäische Märkte geben sich etwas filigraner am Freitag

Der Euro ist am Freitag geringfügig gefallen, obgleich sich dieser Markt recht „filigran“ gegeben hatte. Wir versuchen derzeit, die letzten Überreste der Unterstützung auf der 1,17-Ebene zu durchbrechen, was die Tür zu der darunter liegenden 1,16-Ebene öffnen würde. Sobald wird die 1,1550 erreicht haben, wäre der bisherige Aufwärtstrends vollkommen getilgt worden. Wir befinden uns deutlich unter dem 61,8% Fibonacci-Retracement-Level und meine Erfahrung sagt mir, sobald es zu der oben geschilderten Bewegung kommt, wird das die gesamte Dynamik der letzten Wochen „ausgelöscht“ haben. Ich ziehe es vor, bei Rallyes dann zu verkaufen, wenn sie Anzeichen von Erschöpfung zeigen, das hieße jetzt vor allem in der Nähe der Marken von 1,1750 und 1,1850.

Verstehen Sie mich nicht falsch, es wird immer wieder zu solchen „Rallyes“ kommen. Diese bieten dann genau die Möglichkeit, die Stärke des Dollars insgesamt zu nutzen und natürlich von den steigenden Zinssätzen in den USA zu profitieren. Darüber hinaus haben wir Bedenken gegenüber den Italienern in der Europäischen Union, und ich denke, dass dies dem Euro im Allgemeinen immer wieder ein bärisches Gewicht verleiht. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt schwierig, sich auf Rallyes zu freuen. Sollten wir aber die 1,1850 hinter uns lassen, wäre es möglich, dass wir weiterhin steigen und dann das Niveau von 1,20 erreichen. Die Situation müsste sich allerdings dafür erheblich ändern. Ich glaube, es ist weiterhin ein guter Sommer für den Dollar.