EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 11. Januar 20177

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Während der vergangenen 24 Stunden dürften es kurzfristige Trader und Investoren schwer gehabt haben, da sich beim EUR/USD Paar bereits seit Anfang der Woche keine klare Richtung abzeichnete. Die Dollar-Stärke scheint weiterhin nachzulassen, obwohl dies nicht mit technischen oder fundamentalen Faktoren zu begründen ist. Die von der Fed in Aussicht gestellten Zinsanhebungen in diesem Jahr, sowie stärker als erwartet ausgefallene Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten sorgen derzeit kaum für Reaktionen. Aus technischer Sicht ist weiterhin mit einer Fortsetzung der Konsolidierung und mit weiteren Bewegungen innerhalb einer engen Range zu rechnen.

Viele Käufer und Verkäufer scheinen sich derzeit nicht festlegen zu wollen, ein Grund dafür könnte der anstehende Amtsantritt des Republikaners Donald Trump sein. Insbesondere da Trump während des Präsidentschaftswahlkampfs eine Stärkung des Binnenhandels und die Abstrafung der Produktion in Billigländern durch hohe Einfuhrzölle ankündigte dürften viele Marktteilnehmer derzeit in eine ungewisse Zukunft blicken. Wie viel von den Wahlkampfthemen tatsächlich durch die Trump-Administration umgesetzt wird bleibt abzuwarten, jedoch könnte die generelle Verunsicherung der Marktteilnehmer den Risikoappetit in nächster Zeit bremsen.
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Für etwas Klarheit könnte die heute anstehende Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten sorgen. Viele Marktteilnehmer dürften auf klare Äußerungen über die Wahlkampfthemen hoffen, zudem dürfte viele Investoren interessieren ob sich Trump – wie bereits im Wahlkampf – weiterhin grob und beleidigend geben wird oder seine Wortwahl diplomatischer und gedämpfter ausfallen wird. Letzteres dürfte den Marktteilnehmern besser gefallen und den U.S. Dollar beflügeln.

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 10. Januar 2017

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Das EUR/USD Paar bewegte sich am Montag aufwärts, was angesichts des deutlich positiver als erwartet ausgefallenen U.S. Arbeitsmarktberichts überraschte. Im Verlauf des gestrigen Handelstages war während der asiatischen und der Londoner Session eine Konsolidierung zu beobachten, was sich während der New Yorker Session fortsetzte. Das Forex-Paar bewegte sich von 1.0520 zur 1.0580 Marke und notiert aktuell kurz unterhalb des 1.0600 Level. Kurzfristig wären zwar weitere Aufwärtsbewegungen beim EUR/USD Paar denkbar, jedoch sollte im Verlauf der Woche die Dollar-Stärke erneut zurückkehren.

Die jüngsten Kommentare von Seiten der Fed, welche weitere Zinsanhebungen erwarten ließen, beflügelten den U.S. Dollar kaum, das Forex-Paar notiert aktuell in der Nähe der Hochs der vergangenen Woche. In der aktuellen Umgebung dürfte sich schon bald die kommende Richtung des Forex-Paares abzeichnen. Nach Abwärtsbewegungen sollte der U.S. Dollar relativ schnell wieder die Oberhand gewinnen. Nach Anstiegen von der aktuellen Umgebung könnte allerdings die 1.0600 Marke überwunden werden, in Folge wäre auch eine Bewegung über den 1.0650 Level denkbar. Die großen Banken und Fonds dürften längerfristig mit Dollar-Stärke rechnen, insbesondere da die fundamentalen Faktoren weiterhin für den Greenback sprechen.

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In Ermangelung frischer Daten aus den Vereinigten Staaten und der Eurozone dürften die Preisbewegungen heute weiterhin von den aktuellen Trends dominiert werden. Auch die Bewegungen an den Aktienmärkten dürften die heutigen Entwicklungen beeinflussen.

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 9. Januar 2017

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Das EUR/USD Paar begann den heutigen Handelstag ruhig und scheint die jüngste Konsolidierung fortzusetzen nachdem kurz nach der Veröffentlichung des U.S. Arbeitsmarktberichts am Freitag leichte Abwärtsbewegungen zu beobachten waren. Der U.S. Arbeitsmarktbericht zeigte auf dass im Dezember mehr neue Arbeitsplätze als von Analysten im Konsens erwartet entstanden, jedoch zeigten die Daten auch einen Rückgang bei den durchschnittlichen Stundenlöhnen auf.

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Trotz des Rückgangs bei den Durchschnittslöhnen sind weitere Zinsanhebungen durch die Fed zu erwarten, was sich in nächster Zeit weiterhin positiv auf die Preisentwicklung des U.S. Dollar auswirken dürfte. Das EUR/USD Paar konnte sich nicht lange oberhalb der 1.0600 Marke halten und fiel unlängst zurück zum 1.0550 Level. Auch heute dürfte sich diese Entwicklung fortsetzen, da der Dollar weiterhin stark bleiben sollte.

In Ermangelung frischer Daten aus der Eurozone dürften die heutigen Preisbewegungen weiterhin auf die Reaktionen der Trader auf den am Freitag erschienenen U.S. Arbeitsmarktbericht vorgegeben werden. Das EUR/USD Paar dürfte weiterhin unter Druck geraten, ein Fall unter den 1.0500 Level wäre im Tagesverlauf denkbar.

U.S. Arbeitsmarktbericht enttäuscht Erwartungen

Der am Freitag veröffentlichte U.S. Arbeitsmarktbericht zeigte auf dass die amerikanische Privatwirtschaft im Dezember 156.000 neue Arbeitsplätze entstehen ließ, nach 204.000 neuen Jobs im November und 135.000 Arbeitsplätzen im Oktober. Die Arbeitslosenquote stieg im Dezember auf 4,72 Prozent, das Ergebnis für November wurde von 4,640 Prozent auf 4,65 nach oben revidiert. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen im Dezember um 0,4 Prozent, nach einem Rückgang um 0,1 Prozent im Vormonat. #

Das US-Arbeitsministerium veröffentlicht jeden ersten Freitag des Monats die US-Beschäftigtenzahlen für den vergangenen Monat. Insbesondere rücken hierbei die Werte außerhalb der Landwirtschaft in den Fokus. Separat werden zudem die Arbeitslosenquote, die durchschnittlichen Stundenlöhne sowie die im Durchschnitt geleistete Wochenarbeitszeit ermittelt. Außerdem wird die Anzahl der neu geschaffenen Stellen des Vormonats beleuchtet. Die Anzahl der Beschäftigten sowie der durchschnittliche Stundenlohn werden dabei ebenfalls beleuchtet. Zudem spielen die Gesamtarbeitsstunden sowie die Arbeitslosenrate eine Rolle bei der Ermittlung der US-Arbeitsmarktdaten. Dabei werden die geschaffenen Stellen dem jeweiligen Stellenabbau gegenüber gestellt und die Arbeitslosenquote an der Anzahl der Arbeitslosen fest gemacht. Die veröffentlichten Wochenarbeitszeiten unterschiedlicher Wirtschaftszweige geben hierbei wiederum einen Hinweis auf die persönlichen einkommen und die Industrieproduktion. Die einzelnen Vergütungen werden zudem dem Stunden- und Wochenlohn gegenübergestellt. Des Weiteren findet die Dauer der Arbeitslosigkeit Beachtung – ausgewiesen mit der Anzahl der reduzierten Stellen sowie der neu geschaffenen Arbeitsplätze. Der börsennotierte Arbeitsmarktdienstleister Automatic Data Processing, kurz ADP, veröffentlicht bereits im Vorfeld monatlich US-Beschäftigungszahlen, welche als Hinweis für den offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung gelten.

 

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 6. Januar 2017

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Am Donnerstag kehrte beim EUR/USD Paar die Volatilität zurück, was daran gelegen haben dürfte dass viele Trader, Fonds Manager und Banker aus dem Weihnachtsurlaub zurück kehrten. Die am Mittwoch erschienenen Fed Minutes lieferten entgegen den Erwartungen vieler Marktteilnehmer wenige Hinweise für kommende Zinsanhebungen, was sich positiv auf die Preisbewegungen des EUR/USD Paares auswirkte und beim U.S. Dollar zu einer Korrektur nach unten führte.

Die Aufwärtsbewegungen setzten sich gestern während der asiatischen Session fort, kurz nach Eröffnung der Londoner Session folgte jedoch eine Korrektur nach unten. Das Forex-Paar fiel vom Hoch bei 1.0575 zurück und unterschritt relativ schnell denn 1.0500 Level. Während der amerikanischen Session legte das Forex-Paar erneut zu, der Markt überwand den 1.0500 Level und näherte sich der 1.0600 Marke. Heute erhalten Trader Gelegenheit, auf den im Tagesverlauf zur Veröffentlichung anstehenden U.S. Arbeitsmarktbericht zu reagieren.

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In Ermangelung frischer Daten aus der Eurozone dürfte der Fokus der Marktteilnehmer heute vor allem auf den U.S. Jobdaten liegen, der U.S. Dollar sollte von positiven Arbeitsmarktdaten profitieren. Kurzfristig wären beim EUR/USD Paar weitere Aufwärtsbewegungen denkbar, in der Nähe der 1.0650 könnten sich gute Gelegenheiten zum Verkaufen ergeben.

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 4. Januar 2017

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Am Dienstag kehrten Handelsaufkommen und Volatilität an die Märkte zurück, was darauf zurückzuführen sein dürfte dass viele Trader aus dem Winterurlaub zurückkehrten. Generell ist davon auszugehen dass der U.S. Dollar weiterhin stark bleiben wird. Gestern reagierte der Greenback positiv auf jüngste Daten aus den USA, wodurch der Euro erneut massiv unter Druck geriet.
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Der U.S. Dollar wurde durch den am Dienstag veröffentlichten Einkaufsmanagerindex für verarbeitende Gewerbe beflügelt. Die PMI-Daten zeigten für Dezember 54,7 Zähler auf, was auf eine gesunde Wirtschaft hindeutet und die Chancen für weitere Zinsanhebungen durch die Fed erhöht. Das EUR/USD Paar bewegte sich gestern nach der Veröffentlichung der PMI-Daten unter den 1.0400 Level und unterschritt kurzzeitig sogar das Tief vom Dezember. Im weiteren Tagesverlauf folgte eine leichte Erholung, das Forex-Paar bewegt sich aktuell wieder bei der 1.0400 Marke. Auch heute ist mit Dollar-Stärke zu rechnen, daher sollte man sich auf Abwärtsbewegungen beim Euro einstellen. Sollte das gestrige Tief unterschritten werden wäre in Folge ein Fall unter 1.0300 denkbar.

In Ermangelung frischer Daten aus den USA und Europa dürften die heutigen Preisbewegungen überwiegend von den Aktionen der aus dem Urlaub zurückkehrenden Trader bestimmt werden. Viele Trader dürften kurzfristige Aufwärtsbewegungen des Euro als Gelegenheiten zum Verkaufen nutzen.

 

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse für 3. Januar 2017

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Während der ersten Woche des neuen Jahres dürften viele Marktteilnehmer aus dem Weihnachtsurlaub zurückkehren, auch wir sind nach den Feiertagen wieder für Sie da. Offiziell begann der Handels bereits gestern, jedoch blieben die Märkte in London und New York geschlossen und die Liquidität fiel unterdurchschnittlich gering aus. Heute könnte etwas Liquidität an die Märkte zurückkehren, im Tagesverlauf könnten sich bereits wieder Trends abzeichnen. Gestern wirkte der U.S. Dollar erneut stark, ob dies so bleiben wird dürfte sich allerdings erst heute zeigen.

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Während der letzten Woche des Jahres 2016 war beim U.S. Dollar eine leichte Korrektur nach unten zu beobachten, welche dem EUR/USD Paar zu einer Annäherung an 1.0600 verhalf. Da die Preisbewegungen während der letzten Tage des alten Jahres jedoch überwiegend durch extrem geringes Handelsaufkommen zustande kamen sollte man nicht von einer Fortsetzung der jüngsten Entwicklungen ausgehen. Wie bereits in der Vergangenheit sollte man sich darauf einstellen dass der Dollar im Januar gegen den Euro zulegen wird. Insbesondere die Tatsache, dass die Fed den Leitzins bereits im Dezember leicht anhob und weitere Zinsanhebungen in Aussicht stellte dürfte den Greenback weiterhin beflügeln.

Heute fällt der Wirtschaftskalender für die Eurozone relativ dünn aus, im Tagesverlauf erhalten Trader Gelegenheit auf den ISM Einkaufsmanagerindex für die USA zu reagieren. Die heutigen Preisbewegungen dürften jedoch weniger durch die Reaktionen der Trader auf Daten, sondern vielmehr durch die Rückkehr vieler Marktteilnehmer aus dem Urlaub ausgelöst werden. Wir erwarten dass das EUR/USD Paar schon bald wieder unter Druck geraten wird, bereits heute wäre ein Fall unter den 1.0400 Level denkbar.

 

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 30. Dezember 2016

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Am Donnerstag waren beim EUR/USD Paar einige impulsive Bewegungen zu beobachten, welche bei geringem Handelsaufkommen nicht unüblich sind. Während der aktuellen Bedingungen könnte dieser Markt gefährlich für Trader werden, daher wären wir erst ab der zweiten Woche des neuen Jahres wieder zum Handel bereit.
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Während der vergangenen 24 Stunden bewegte sich das EUR/USD Paar vom gestrigen Tief bei 1.0400 zur 1.0600 Marke als nur die Märkte in Australien und Neuseeland geöffnet waren. Während der letzten Woche des Jahres befinden sich viele Marktteilnehmer im Urlaub, daher fällt das Handelsaufkommen derzeit extrem gering aus.

Der heutige Tag markiert den letzten Handelstag im Jahr 2016, aufgrund dieser Tatsache könnte es im Tagesverlauf zu Volatilität und kurzfristigen Ausbrüchen kommen. Die heutigen Preisbewegungen dürften zum Teil auf Buchungen von Managern und Bankern zum Jahresende zurückzuführen sein, daher sollte man sich heute auf keinen Fall auf Trends verlassen. Da der Handels heute unberechenbar sein kann würden wir den Markt am letzten Handelstag des Jahres fernbleiben.

 

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 28. Dezember 2016

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Das EUR/USD Paar bewegte sich auch am Dienstag innerhalb einer engen Range und setzte damit die Entwicklungen vom Montag fort. Die üblichen Bewegungen zum Monatsende oder für das Jahresende übliche Ausbrüche blieben bisher aus. Die Hoffnung auf kurzfristige Ausbrüche scheint bei vielen Tradern bereits zu schwinden, jedoch sollte die Liquidität im neuen Jahr schon bald an den Markt zurückkehren.

Während der New Yorker Session bewegte sich das Forex-Paar der Obergrenze der aktuellen Range. Dies könnte sich heute fortsetzen, ein Ausbruch über den 1.0470 Level würde den Weg in Richtung 1.0530 ebnen. Bereits seit Freitag war beim U.S. Dollar Schwäche zu beobachten, daher wären beim EUR/USD Paar derzeit Anstiege denkbar. Wie lange sich diese Entwicklung noch fortsetzt bleibt abzuwarten, generell würden wir uns jedoch während der ersten Woche des neuen Jahres wieder auf einen starken U.S. Dollar einstellen.

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In Ermangelung frischer Daten aus den USA und Europa ist heute mit einer Fortsetzung der Konsolidierung zu rechnen, wir erwarten dass auch heute Bewegungen innerhalb der aktuellen Range zu beobachten sein werden.

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 27. Dezember 2016

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Heute sind die Märkte nach den Weihnachtsfeiertagen zwar wieder geöffnet, allerdings dürften größere Bewegungen weiterhin ausbleiben da viele Marktteilnehmer weiterhin im Urlaub sind und erst im neuen Jahr an die Märkte zurückkehren werden. Üblicherweise ist während der Woche nach Weihnachten etwas mehr Volatilität zu beobachten, da viele Banken und Fonds noch vor dem Jahreswechsel Buchungen tätigen um sich von einigen Positionen zu trennen und andere aufzunehmen um gut aufgestellt ins neue Jahr zu starten.

Zusätzlich werden zum Monatsende einige große Geldbewegungen fällig, was sich in den Preisbewegungen an den Währungsmärkten widerspiegelt. Im Falle des EUR/USD Paares steht eine monatliche Zahlung Großbritanniens in Höhe von mehreren Milliarden Britischen Pfund an die Eurozone an, welche auch vor allem das EUR/GBP Paar beeinflussen dürfte. Auch die kommende Entwicklung des U.S. Dollar bleibt abzuwarten.
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Heute ist der Wirtschaftskalender in Europa dünn bestückt. So erscheinen heute aktuelle Daten zum Verbrauchervertrauen, welche jedoch nicht unbedingt für extreme Volatilität sorgen sollten. In den USA stehen heute keine Daten zur Veröffentlichung an, welche das EUR/USD Paar maßgeblich beeinflussen würden. Vor diesem Hintergrund rechnen wir mit einer Fortsetzung der aktuellen Konsolidierung. Für eine ernsthafte Veränderung wäre ein Ausbruch über 1.0500 nötig, allerdings ist diese Entwicklung derzeit nicht zu erwarten.