Der DAX wird höchstwahrscheinlich weiter unter Druck stehen

Der DAX bliebt stabil, da sich die Risiken im Euroraum zu beruhigen beginnen, was dazu beigetragen hat, die Nerven vieler Händler und Investoren zu beruhigen. Es bleibt abzuwarten, wie lange diese Entwicklung noch anhält, da die Risiken nur unter den Teppich gekehrt wurden.

DAX auf dem Weg der Erholung

Nach den vergangenen Wochen, in denen Unsicherheit und Verwirrung in der Eurozone geherrscht hatten, begann der DAX-Index, sich im Verlauf der Woche zu stabilisieren. Vereinzelnd kam es aber auch zu „Bodenfischerei“. Dies führte dazu, dass er sich erholen konnte. Aber der Index ist lange noch nicht über den Berg und es bleibt abzuwarten, wie es mit der Erholung von hier aus weitergehen wird. Es scheinen Lösungen für die Probleme der Eurozone gefunden zu sein, welche der Markt vorerst akzeptiert.

DAX Hourly
DAX Stunden-Chart

Der Index hat sich nach dieser Korrekturbewegung langsam und stetig erholt, konnte aber die Marke von 12.800 Punkten bisher nicht überwinden. Der Index muss, wie wir bereits schon vorher in unseren Prognosen angeführt haben, diese Marke durchbrechen, damit er langfristig weiter wachsen kann. Das ist der Grund, warum es hier derzeit zu einer Konsolidierungsbewegung kommt. Die Händler und Anleger sind noch unentschlossen, ob jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Mit Blick auf den restlichen Tag dürfte sich der Index weiterhin lebhaft geben und sich an den globalen Indizes orientieren, die sich in den letzten zwei Tagen gut entwickelt haben. Märkte bewegen sich in Zyklen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis es zu einer Korrektur kommt. Die Bullen im DAX hoffen, dass sich der Index schnell an den Aufwärtstrend anpassen kann, bevor die nächste Korrektur einsetzt.

Marktschnappschuss – Goldpreis weich

Goldpreise notieren weich

Die Goldpreise sind wieder gesunken, da eine Kombination aus technischen und fundamentalen Faktoren versucht hatte, den Goldmarkt zu schwächen und die Preise wieder in die gewohnte Richtung zu drängen. Von einem technischen Standpunkt her deutet alles auf eine weitere Schwäche hin, da es viele Verkäufe in der Widerstandsregion nahe der Preisregion von 1.305 USD gibt, während es von den Fundamentaldaten her den Anschein von Stabilität hat, dass die Anleger in die Märkte wieder zurückkehren. Das sollte den Märkten helfen, wieder steigen zu können. Dies führt zu einem Rückzug von Geldern aus sicheren Häfen wie Gold und Silber, welche dann in Märkte mit dezidierten Risiken wie die Aktienmärkte „gepumpt“ werden. Es ist davon auszugehen, dass der Abwärtstrend an den Goldmärkten in den nächsten Tagen wieder einsetzt und die Goldpreise um die Marke von 1.280 USD wieder in die Unterstützungsregion zurückkehren werden. Die dortigen Preisbewegungen könnten einen Hinweis darauf geben, ob sich die Preise weiter nach unten bewegen werden oder ob es in den kommenden Wochen zu einer Trendwende kommt.

Kryptowährungen steigen wieder

Abgesehen von den Aktienmärkten gehört normalerweise der Kryptomarkt zu den Märkten, der normalerweise von einem Rückgang des Risikos und der fehlenden Nachfrage nach sicheren Häfen profitiert. Daher kam es dort in den letzten 24 Stunden zu lebhaftem Handel. Die Preise sind oberhalb der Marke von 7.500 gehandelt worden. Es bleibt abzuwarten, ob die Bullen kurzfristig über genügend Energie und Dynamik verfügen, die Preise nach oben durch die Marke von 7.800 zu treiben. Wir müssen abwarten, wie sich die Kursbewegungen kurzfristig entwickeln und nach Anzeichen eines Ausbruchs in beide Richtungen suchen. Ansonsten sollten sich die Händler in den nächsten Tagen an eine Konsolidierung gewöhnen.

Euro konsolidiert sich bei 1,16, positive Inflationsdaten

Das EURUSD-Währungspaar verzeichnete während der Handelssitzung am Donnerstag eine erhöhte Aktivität, da das Paar von aufeinanderfolgenden Nachrichten aus Europa und den USA beeinflusst wurde. Es verzeichnete eine positive Unterstützung, als bekannt wurde, dass Lega Nord und die Fünf-Sterne-Allianz nach Ernennung des Wirtschaftsprofessors Giovanni Tria als Kandidaten für das Amt des Finanzministers endlich eine Koalitionsregierung zustande bekommen hatten. Aus diesem Grund stieg das Paar kurzzeitig über die 1,17. Nachrichten aus den USA nahmen dem Euro jedoch den Wind aus den Segeln, als US-Handelsminister Wilbur Ross erklärte, dass die Vereinigten Staaten ab heute Mitternacht 25% Stahl- und 10% Aluminiumzölle auf Lieferungen aus der Europäische Union, Kanada und Mexiko erheben würden. Die positiven Ergebnisse des europäischen makroökonomischen Kalenders – und das am zweiten Tag in Folge – trugen jedoch dazu bei, dass sich die gemeinsame Währung oberhalb der Marke von 1,16 festigte.

Konsolidierung beim EURUSD-Währungspaar

Der VPI stieg von 1,2% auf 1,9% und der Kern-VPI stieg von 1,0% auf 1,1%, während die Arbeitslosenquote im April etwas schlechter ausfiel als erwartet, da die aktuelle Rate bei 8,5% liegt, verglichen mit 8,4% im Vormonat in Europa. Auf dem US-Markt stellten die beiden wichtigsten Daten, die veröffentlicht wurden, die ausstehenden Eigenheimverkäufe und die Rohölbestände dar. Beim ersten ergab sich ein expansiveres Ergebnis, während beim zweiten die Daten besser ausfielen als erwartet. Diese positiven Inflationsdaten aus dem europäischen Markt stützen wesentlich die Wahrscheinlichkeit, dass die Zentralbank ihre Pläne zur Normalisierung der Politik auf ihrer nächsten Sitzung bekannt geben wird.

EURUSD Hourly
EURUSD Stunden-Chart

Mit der Entscheidung der USA, Zölle zu verhängen, sind die globalen Handelskonflikte, die in den letzten Wochen teilweise zurückgegangen waren, wieder entfacht worden, da Washingtons Verbündete Schritte unternehmen werden, um diesen US-Maßnahmen entgegenzutreten. Während sich das Währungspaar dem letzten Handelstag der Woche nähert, konzentrieren sich die Anleger auf Einkaufsmanagerindex-Daten für die Eurozone und die deutschen Märkte, wobei sie sich in den USA auf die Non-Farm Payroll-Daten, Arbeitslosenquote und ISM Manufacturing PMI-Daten konzentrieren. Die erwartete Unterstützungs- und Widerstandsspanne für das Paar liegt bei 1,1640 / 1,1603 / 1,1561 und 1,1690 / 1,1719 / 1,1730.

Erneut Verluste beim DAX

Man hatte damit gerechnet, dass sich die Erholung beim DAX nicht mehr fortsetzen würde und insofern fiel der Index erneut in Richtung von 12.500 Punkten. Wir hatten gestern in unserer Prognose davor gewarnt, dass der Aufschwung, der vor ein paar Tagen auf den Märkten zu beobachten war, noch nicht als Erholung gewertet werden sollte.

DAX sinkt

Diese Voraussage stellte sich als wahr heraus, da sich die Anleger und Händler dazu entschieden, eher Vorsicht walten zu lassen. Es scheinen sich die Dinge in Italien und Deutschland zu bessern. Aber die Händler und die Anleger sind von den Auswirkungen bisher noch nicht überzeugt. Daher folgten auf die Aufwärtsbewegung kräftige Verkäufe, da diejenigen, welche zuvor falsch investiert hatten, sich nun dazu entschieden, bei diesen Preisen auszusteigen.

DAX Hourly
DAX Stunden-Chart

Es entschieden sich auch einzelne dafür, ihre Gewinne mitzunehmen, was, in Verbindung mit der anhaltenden Unsicherheit, eine Zeitlang zu einem Kurs von 12.500 Punkten führte, bevor eine erneute Erholung am Ende des Tages es dem DAX ermöglichte, oberhalb von 12.600 zu schließen. Aber die Sorgen sind nicht noch nicht ganz vom Tisch. Man wird beobachten müssen, wie die Märkte diese Woche schließen.

Mit Blick auf den restlichen Tag erwarten wir die Beschäftigungsdaten aus den USA in Form der NFP-Daten, die sich auf die Aktienindizes in den USA auswirken könnten – die sich wiederum auf den DAX auswirken könnten. Die Index-Bullen befinden sich derzeit eindeutig auf Rückzug. Da die Verkaufsmarke und der Widerstand derzeit um die 12.800 liegen, würde es eine große Anstrengung der Bullen erfordern, um diese Region zu durchbrechen. Die Händler wären gut beraten, abzuwarten und erst einmal von der Seitenlinie aus zusehen.

Bitcoin und Ethereum Preisprognose – BTC-Preise unbeständig

Die BTC-Preise sind in den letzten 24 Stunden gestiegen, aber sie scheinen immer darum kämpfen zu müssen, um die 7.500-Marke zu durchbrechen. Die Preise werden knapp unterhalb dieser Region gehandelt, und es ist wahrscheinlich, dass sich die Konsolidierung und das Schwanken um diese Marke bis zum Wochenende fortsetzen wird, da die nächste Verkaufsmarke bei 7.800 liegt und der Markt zur Zeit nicht in der Lage ist, diese Marke zu durchbrechen. Die Erholung auf dem BTC-Markt ging jedoch schnell und intelligent vonstatten. Die Preise sollten sich daher weiterhin positiv entwickeln.

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Preise bleiben stabil

Es kommt auch zu starker Unterstützung in der 6600-Dollar-Region. Auf Grundlage all dieser Faktoren glauben wir, dass die Preise in einer Phase der Konsolidierung gefangen sein werden und kurzfristig dort verharren sollten. Es gab keine spezifischen Fundamentaldaten, um den Markt in den letzten Tagen anzukurbeln. Aber es herrschte überall allgemeine Stabilität und die Märkte, auf denen das Risiko regiert, wie z. B. der Aktienmarkt, zogen an. Dies wirkt sich normalerweise auch auf die Kryptomärkte, welche in den letzten Monaten damit begonnen haben, sich zu einer ernsthaften Investitionsmöglichkeit zu entwickeln. Immer mehr große Akteure beginnen, das Potenzial dieses Marktes zu erkennen. Sie steigen nun in den Markt ein, um davon langfristig profitieren zu können.

Bitcoin 4H
Bitcoin 4H

Die ETH-Preise haben auch in den letzten 24 Stunden einen Schub bekommen. Nachdem sie kurz unterhalb der 550-Dollar-Marke notierten, liegen sie derzeit oberhalb davon. Das stellt die gleiche Bandbreite dar, wie wir sie gestern zur gleichen Zeit gesehen haben. Wir sind der Meinung, dass sich der ETH-Markt auch in Zukunft positiv geben wird.

Prognose

Mit Blick auf den restlichen Tag sollte man die Kursentwicklung auf dem Markt in der Nähe der 7.500-Dollar-Marke genau im Auge behalten. In letzter Zeit kam es dort zu starken Verkäufen. Die Bullen werden wohl über das Wochenende versuchen, die Preise wieder höher zu drücken.

DAX wird sich höchstwahrscheinlich konsolidieren

Es kam gestern zu einer starken Erholung des DAX, da die Bullen von den seit Anfang der Woche aufgetretenen „Stößen“ etwas entlastet wurden. Was als gute, vielversprechende Woche begann, erwies sich als ein Albtraum. Die Bullen sind immer noch dabei, das kaputt gegangene „Tellergeschirr“ Stück für Stück einzusammeln.

DAX unter Druck

Die Krise in Italien scheint sich langsam und stetig von selbst zu lösen. Dies hat den Märkten geholfen, sich in den letzten 24 Stunden im gleichen Tempo zu erholen. Vor dem Hintergrund der Ungewissheit und der politischen Krise in Italien waren der Euro und die Märkte gefallen. Die Verwirrung breitete sich auf die Märkte aus, sie griff auch auf die Anleihemärkte über. Dies stellte erneut die Stabilität der Märkte in Europa in Frage und führte zum Absturz des DAX.

DAX Hourly
DAX Stunden-Chart

Der Index fiel auf einmal unter die 12.600 und es schien, als sei die Unterstützung gebrochen und dass man noch weiter fallen würde. Zum Glück kam es zu „Grundfischerei“. Da sich die Risikostimmung verbesserte, konnte sich der Index erholen und schloss den Tag oberhalb der Marke von 12.700 Punkten. Die Bären halten weiterhin das Zepter in der Hand. Wir sind der Auffassung, dass derzeit nur eine geringe Korrektur stattfindet und es weiter nach unten geht.

Mit Blick auf den restlichen Tag erwarten wir keine besonderen fundamentalen oder wirtschaftlichen Ereignisse, die den Index zu diesem Zeitpunkt beeinflussen könnten. Heute ist allerdings der letzte Tag der Woche und daher dürfte es zu manchen Monatsendströmen kommen. Wir glauben, dass es zu einer gewissen Konsolidierung kommen wird, da der Markt auf weitere Entwicklungen wartet und die Händler und Investoren nach vorne schauen, um zu sehen, welche Richtung sie einschlagen sollten.

Bitcoin und Ethereum Preisprognose – BTC-Preise immer noch unter 7.500 USD

Die BTC-Preise haben sich in den letzten 24 Stunden konsolidiert, was wir gestern in unserer Prognose angekündigt hatten. Es scheint eine Menge Verkäufe in der 7500-Dollar-Region zu geben. Daher haben es die Preise schwer, sich in dieser Region zu bewegen. Falls sie es täten, käme es sicherlich bei 7.800 USD zu weiteren Verkäufen. Unter solchen Umständen wird es heute für die Bullen schwierig sein, die Preise nach oben zu treiben. In den letzten Tagen gab es keine wesentlichen Fundamentaldaten und deshalb haben sich auch die Preise stabilisiert.

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Preise konsolidieren sich

Weltweit haben sich die Preise auf den Märkten abgeschwächt und konsolidiert. Sie versuchen zu steigen, um zu signalisieren, dass mit den steigenden Preisen auch mehr Risiko in den Märkten vorhanden ist. Zudem haben wir haben ein Muster festgestellt, bei dem sich die Kryptomärkte wie die Aktienmärkte in dem Sinne verhalten, dass sie steigen, sobald Risiken in den Märkten auf der ganzen Welt bestehen. Sie neigen dann dazu zu sinken, sobald die Risiken verschwinden. Dies ist ein weiteres Zeichen dafür, dass der Markt ziemlich schnell reift und sich die Kryptomärkte bald etabliert haben werden.

Bitcoin 4H
Bitcoin 4H

Die ETH-Kurse haben sich ebenfalls erholt, scheinen aber auch in ihrer Bandbreite gefangen zu sein. Sie konsolidieren sich in den letzten Tagen langsam und stetig, da die Händler und die Anleger auf weitere Entwicklungen in diesem Markt warten, um sich entscheiden zu können, welche Richtung sie einschlagen werden. Sie werden sich wahrscheinlich wie gewohnt an den BTC-Preisen orientieren.

Prognose

Mit Blick auf den restlichen Tag erwarten wir, dass sich die Konsolidierung mit einer Tendenz zur Schwäche an den Märkten während des Tages fortsetzen werden. Wir erwarten, dass die BTC-Preise weiterhin unterhalb der Marke von 7.500 USD gehandelt werden.

Marktschnappschuss – Alle Augen auf die Eurozone

Euro-Märkte in Schwierigkeiten

Wir erleben gerade in der Eurozone beunruhigende Zeiten, da die politische Verwirrung und die Unsicherheit in dieser Region allmählich die Märkte belasten. Die italienischen Märkte notieren weiterhin stark, was sich negativ auf den Euro auswirkt. Es kommt zu einer gewissen Erholungsphase, aber die Händler und die Anleger sind derzeit immer noch sehr skeptisch gegenüber den Märkten. Auf kurze Sicht werden die Märkte sicherlich sich noch etwas gereizt geben. Heute gab es erste Anzeichen für eine gewisse Konsolidierung und eine gewisse Erholung der Märkte, aber es bleibt abzuwarten, ob dies eine vollständige Trendwende ist, da die italienischen Märkte in Vergessenheit geraten, oder ob dies nur eine Korrektur der Abwärtstrend und ob die Märkte kurzfristig wieder sinken werden.

Goldpreise unruhig

Bei den Goldpreisen gab es in den letzten Tagen kaum Fortschritte, obwohl die Unsicherheit auf den Märkten und der weltweite Einbruch der Aktienmärkte einen Aufwärtstrend begünstigt hatte. Die Goldpreise sind in einer engen Bandbreite gefangen, und das ist technisch gesehen ziemlich verständlich, da es erst ein paar Wochen her ist, das der Goldpreis sein Tief überwunden hatte. Das bedeutet, dass die Bären jetzt die Kontrolle haben und wahrscheinlich auch weiterhin die Kontrolle behalten werden. Es ist daher wahrscheinlich, dass die Goldpreise, trotz aller Schwankungen, voraussichtlich schwach notieren werden.

DAX-Index fällt wegen Sorgen weiterhin

Für die DAX-Bullen gab es gestern keine Erholung, da der Index angesichts der gestiegenen Risiken und Unsicherheiten in der Eurozone weiter nachgab. Aber es gibt einige Anzeichen dafür, dass sich diese Spannungen kurzfristig etwas legen sollten. Somit sollte es in den kommenden Tagen zu einer gewissen Erholung für die Bullen kommen.

DAX notiert unter der Marke von 12.600 Punkten

Der Index war aufgrund der Ungewissheit in Italien gesunken, was zu einem Crash der Anleihemärkte in diesem Land geführt hatte. Dies führte zu einem Anstieg des Kurses zwischen italienischen und deutschen Anleihen und diese Unsicherheit begann sich, auf die gesamte Eurozone auszuwirken. Das betraf auch den Euro, aber es sah so aus, als wäre der DAX am stärksten betroffen. Als der Index die 12800 Region durchbrach, wurde klar, dass die Bären die Kontrolle haben. Darüber hatten wir bereits in unserer gestrigen Prognose gesprochen.

DAX Hourly
DAX Stunden-Chart

Der Index fiel im Laufe des Tages weiter nach unten und die Öffnung der US-Aktienindizes unterstützte den Index kaum, da er auch durch die Marke von 12.600 Punkten stürzte. Derzeit scheint es zu Unterstützung um die 12.550 Punkte zu kommen. Das sollte dem Index kurzfristig helfen. Aber es bleibt abzuwarten, wie lange die Händler und die Bullen in der Lage sein werden, diese Unterstützungsregion kurz- und mittelfristig zu halten.

Mit Blick auf den restlichen Tag befinden wir uns auf der Monatszielgeraden. Es könnte durchaus noch „ungemütlicher“ werden, wenn wir dann das Ende des Monats erreicht haben. Es wird wahrscheinlich zu monatlichen Abflüssen und Käufen und Verkäufen kommen. Dies wird sich auch auf die Märkte auswirken. Kurzfristig wird sich aber alles beruhigen und der Markt sollte sich konsolidieren können.

Neues Tief beim EURUSD-Währungspaar im Zuge der Italien-Krise

Der Euro-Dollar-Kurs setzte seine Verlustserie am Dienstag fort. Die Ängste, ob der Euro überleben wird, sind als Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen in der italienischen Politik größer geworden. Die Strategen dort streben an, die Gemeinschaftswährung auf einen Stand zu bringen, wie es seit der französischen Präsidentschaftswahl von April 2017 nicht mehr der Fall gewesen ist. Das Paar erreichte ein Tagestief von 1,1515 und erholte sich seitdem minimal. Dennoch bleibt es an der Marke von 1,15 haften. Zum Zeitpunkt der Beitragsabfassung notiert das Paar bei 1,1540 und sollte sich während der asiatischen Marktzeiten auf die Marke von 1,15 entwickeln. Der Rückgang des Paares EURUSD hat die Nachfrage nach EUR-Puts erhöht, da die Anleger einen tieferen Rückgang des EUR/USD-Spotmarktes befürchten. Italiens politische Probleme haben sich auf die Anleihemärkte ausgeweitet, wobei die Renditen der italienischen und deutschen Anleihen auf das höchste Niveau seit 2014 gestiegen sind. Die US-Schatzanweisungen notierten tiefer, wobei die 10-jährige Rendite auf rund 2,8% zurückging.

EUR/USD-Währungspaar rückläufig

Mit Ausnahme der sicheren „Hafen-Währungen“ verzeichnete der US-amerikanische Dollar gestern Gewinne gegenüber den wichtigsten globalen Währungen. Der amerikanische CB-Verbraucherindex fiel gemischt aus, während der HPI-Composite und der Dallas Fed Mfg Business Index positive Daten zu vermelden hatten. Geopolitische Probleme in der Eurozone und gemischte Makrodaten aus der Eurozone haben jedoch dazu geführt, dass der US-Dollar den ganzen Tag nicht ins Minus rutschte. Derzeit konzentrieren sich die Anleger auf das vorläufige französische BIP, die Daten zur deutschen Arbeitslosigkeit und den Einzelhandelsumsatz im europäischen Kalender und die ADP-Daten zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft und die vorläufigen BIP-Daten aus den USA, die heute veröffentlicht werden sollen.

Aus technischer Sicht nähert sich das EUR/USD-Währungspaar einer größeren Unterstützung, auf einen größeren Zeitrahmen bezogen. Die wöchentlichen einfachen und gleitenden Durchschnitte (SMA) für die Periode 100 und 200 liegen jeweils bei 1,1411 und bei 1,1432. Sie können die nächsten Ziele in den kommenden Tagen darstellen, falls sich der bärische Trend weiterhin fortsetzt. Wir können jedoch erwarten, dass sich der Preis um die Marke von 1,15 konsolidieren wird, falls sämtliche europäischen Marktdaten, die wir heute erwarten, positiv ausfallen. Die erwartete Unterstützungs- und Widerstandsspanne für das Paar liegt bei 1,1510 / 1,1470 / 1,1410 und 1600 / 1650 / 1700.